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GSmartControl - Gesundheits-Check für Festplatten

von - 05.09.2019
Die grafische Bedienoberfläche für die Smartmontools zeigt Zustandsdaten und Ausfallrisiken für Festplatten an.
SMART: Die Technik überwacht alle wichtigen Parameter von Festplatten und SSDs.
SMART: Die Technik überwacht alle wichtigen Parameter von Festplatten und SSDs.
(Quelle: com! professional / Screenshot )
SMART steht für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology und ist ein Industriestandard, der in Festplatten und SSDs eingebaut ist. Das ist eine Art Gesundheits-Check und ermöglicht das permanente Überwachen wichtiger Parameter und somit das frühzeitige Erkennen drohender Defekte.
Der Quasi-Standard zum Auslesen der SMART-Daten sind die Smartmontools. Sie sind recht präzise, arbeiten aber nur auf der Kommandozeile und werfen Daten aus, die sich schwer interpretieren lassen. GSmartControl bringt eine grafische Bedienoberfläche dafür mit. So lassen sich die Werte der Festplatten komfortabel erfassen und auswerten.
Bilderstrecke
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Plattenstruktur: Die Datenspuren einer Festplatte sind konzentrische Kreise. Die kleinste Speichereinheit ist ein Block von 512 Byte.
Bodeneffekt: Durch die Rotation der Magnetscheiben gerät auch die Luft innerhalb der Festplatte in Bewegung. Unter den Schreib-/Leseköpfen wird die Luft komprimiert und bildet ein Luftpolster.
Speicherdichte: Stellen Sie sich vor, das hier abgebildete Quadrat sei exakt 1 Quadratzoll groß. Bei aktuellen Festplatten lassen sich auf dieser Fläche 125 GByte Daten speichern.
Perpendicular Recording: Seit einigen Jahren können Speicherzellen in einer Spur senkrecht, also perpendikular angeordnet sein. Dieser Trick erhöht die Speicherdichte dramatisch.

Profi-Wissen :

Festplatte — Hard Disk Drive

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Komplett-Paket für Festplatten-Checks

Um GSmartControl zu nutzen, müssen Sie nicht erst die Smartmontools installieren. Sie sind im Programm enthalten. Nach dem Start sehen Sie eine Übersicht aller Festplatten und SSDs. Für eine detaillierte Auswertung des Gesundheitszustands genügt ein Doppelklick.
Drohender Ausfall: Diese Festplatte weist einige kritische Werte auf – ein baldiger Defekt ist wahrscheinlich.
Drohender Ausfall: Diese Festplatte weist einige kritische Werte auf – ein baldiger Defekt ist wahrscheinlich.
(Quelle: com! professional / Screenshot )
Der Reiter „Identity“ informiert über grundlegende Daten wie Modell und Seriennummer, Firmware-Version, Sektorengröße und ATA-Standard.
In der Kategorie „Attributes“ listet das Programm die eigentlichen SMART-Daten auf. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über einen Eintrag fahren, dann erhalten Sie eine ausführliche Erklärung, was der jeweilige Parameter bedeutet. Kritische Werte sind rot hinterlegt.
Mit GSmartControl lassen sich weitere Tests durchführen. Sie finden sie im Reiter „Perform Tests“. Der „Short Self-test“ etwa dauert gut zwei Minuten und führt eine Reihe von Testroutinen durch. Falls das Ergebnis nicht „Completed without error“ lautet, dann droht der Festplatte möglicherweise ein Defekt.
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