Besser präsentieren mit Beamer oder Display?

LCD-Videowände für XXL-Umgebungen

von - 18.03.2016
Für Präsentationen auf Messen sowie in Hörsälen oder Bahnhöfen kommt man mit einfachen Displays oder Beamern nicht weit. Stattdessen werden dort oft mehrere LC-Displays mit möglichst kleinem Rahmen zu einem fast nahtlos erscheinenden riesigen LCD-Bild zusammengefügt.
NEC MultiSync  X551UN: Das Large Format Display lässt sich auch in einem 10-x-10-Verbund betreiben.
Der MultiSync  X551UN von NEC zum Beispiel lässt sich in  einem 10-x-10-Verbund zu einem 83 Quadratmeter großen Gesamtbild kaskadieren. Der Einzelpreis dieses Split Displays mit 55 Zoll Bilddiagonale und Full-HD-Auflösung beginnt bei etwa 6600 Euro. Samsung und BenQ bieten sogar 15-x-15-Konfigurationen mit insgesamt 225 Displays an.
Die bis in die äußersten Ecken und Ränder reichende gute LED-Hintergrundbeleuchtung und eine besondere Bildsteuerung verstärken den Eindruck eines nahtlosen Riesenbilds, zumal der sogenannte Bezel- oder Blendenabstand zwischen den LCD-Panels nur noch bei 3,5 Millimetern liegt.
Joachim Fischer
Joachim Fischer
Corporate Sales Manager bei NEC Display Solutions
„Im Abstand von vier ­Metern erscheint ein 65-Zoll-Display ­genauso klein wie ein 16-Zoll-Notebook bei ­einer ­Entfernung von 70 Zentimetern.“
Weitere Beispiele für Geräte, die sich zu Videowänden kombinieren lassen, sind die beiden Samsung-Displays UD55E-P für 7000 Euro (UVP) und UE46D für 2900 Euro (UVP). Sie bieten für sich genommen zwar nur Full HD. Beide sind mit 700 cd/m² (cd, Candela) aber für helle Umgebungen geeignet und lassen sich über die DisplayPort-Schnittstelle in einer 2-x-2-Konfiguration mit vier dieser Displays in Reihe schalten und realisieren so auch 4K- oder UHD-1-Auflösungen mit 3840 x 2160 Bildpunkten.
Der Hersteller Sharp hat für die jetzt im Februar in Amsterdam stattfindende Messe Integrated Systems Europe (ISE) ein 85 Zoll großes Display mit 8K- oder UHD-2-Auflösung angekündigt. Dafür gibt es abgesehen vom Kino aber noch kaum Bildinhalte. In großen Räumen werden oft zwei oder mehr große Displays oder Projektionen nebeneinander platziert.
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