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Alles über MAC-Adressen

Der Hersteller legt die MAC-Adresse fest

von - 16.04.2014
D-Link DGE-528T: Jede Netzwerkkarte hat eine eigene MAC-Adresse. Anhand dieser Adresse lässt sich die Netzwerkkarte eindeutig identifizieren.
D-Link DGE-528T: Jede Netzwerkkarte hat eine eigene MAC-Adresse. Anhand dieser Adresse lässt sich die Netzwerkkarte eindeutig identifizieren.
Die MAC-Adresse wird weder von Ihnen unter Windows noch von Ihrem Rechner festgelegt. Stattdessen wird die MAC-Adresse eines Netzwerk­adapters vom Hersteller des Adapters voreingestellt und ist an die Hardware gebunden. Egal an welchem Rechner Sie die Netzwerkkarte oder den WLAN-Adapter dann verwenden: die MAC-Adresse des Netzwerkadapters bleibt immer dieselbe – auch bei einer Neu­installation von Windows. 

MAC-Adressen ermöglichen Datenempfang 

Im Alltag werden Sie, im Gegensatz etwa zur IP-Adresse, nur äußerst selten mit der MAC-Adresse konfrontiert. Dabei ist die MAC-Adresse entscheidend dafür, dass Ihr Rechner, Ihr Smartphone oder Ihr NAS in einem Netzwerk überhaupt Daten senden und empfangen können.
Netzwerke sind technisch in sieben Schichten unterteilt. Jede Schicht hat eine bestimmte Aufgabe und stellt einen wichtigen Teil der Gesamtfunktionalität eines Netzwerks zur Verfügung. Die Schichten tragen Namen wie Transportschicht, Vermittlungsschicht oder Anwendungsschicht.
WLAN-Stick: Auch WLAN-Sticks haben eine eindeutige MAC-Adresse, die immer gleich bleibt.
WLAN-Stick: Auch WLAN-Sticks haben eine eindeutige MAC-Adresse, die immer gleich bleibt.
Die beiden untersten Schichten kümmern sich dabei um den physischen Zugang zu einem Netzwerk, damit etwa Rechner A und Rechner B Daten senden und empfangen können. Zu diesen beiden Schichten gehört auch die MAC-Adresse.
Die Schicht darüber ist  dann für die Vermittlung von Daten im Netzwerk, zuständig – damit Rechner A zum Beispiel weiß, wie er ein Datenpaket an Rechner B adressieren muss. Zu dieser Schicht gehört die IP-Adresse. Die IP-Adresse ist im Gegensatz zur MAC-Adresse nicht vorgegeben.
Die Schicht darüber wiederum gewährleistet den Transport der Daten von Rechner A zu Rechner B. Und die obersten Schichten definieren die Anwendungszwecke des Datenverkehrs, ob etwa Webseiten aufgerufen, E-Mails verschickt oder auf ein Netzlaufwerk zugegriffen werden soll.
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