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Fünf Virtualisierer im Vergleichstest

Testfazit - Der beste Virtualisierer

von - 29.05.2015
VMware Workstation
VMware Workstation: Der Testsieger von VMware war die leistungsstärkste Anwendung im Vergleichstest.
Vor allem dank des umfangreichsten Funktionssatzes ging der Testsieg an die Workstation-Version von VMware. Für Profis führt derzeit kein Weg an diesem Fast-alles-Könner vorbei, ein Umstand, den sich VMware allerdings auch recht gut bezahlen lässt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Virtual Box und VMware Player Pro, wobei Virtual Box durch eine breite potenzielle Installationsbasis und Vielseitigkeit im Detail höher punkten konnte.
Auf Rang vier findet sich Microsoft Hyper-V wieder. Etwas abgeschlagen folgt VMLite als Letzter. Die beiden Spezialisten VMware Player und VMLite sind nur in einem recht engen Einsatzfeld wirklich sinnvoll, der Player vor allem, weil VMware sich seine interessantesten Funktionen hier ebenfalls gut bezahlen lässt und er so im Grunde neuerdings auf den kommerziellen Einsatz festgelegt wird. VMLite hat hingegen seine beste Zeit hinter sich und kann nur noch mit einem einzigen Special überzeugen – für das sich immer weniger Nutzen findet: dem Einsatz des XP-Modus unter Windows-Systemen, die dafür eigentlich nicht ausgerüstet sind.

Testergebnisse im Detail

Wie sich die getesteten Virtualisierer im Detail geschlagen haben, erfahren Sie in folgenden Beiträgen:

VMware Workstation 11

Die Workstation 11 von VMware glänzt durch fortgeschrittene Funktionen für Unternehmen. Dafür verlangt der Hersteller aber auch einen entsprechend hohen Preis.

Oracle VirtualBox

Der Hypervisor VirtualBox von Oracle ist wahrscheinlich die beliebteste Virtualisierungs-Software für PCs, hat aber mit der Grafikunterstützung zu kämpfen.

Microsoft Client Hyper-V

Microsoft setzt in Windows 8 eine Desktop-Version seines Server-Virtualisierers Hyper-V ein. Damit ist das Tool allerdings auch nur auf wenigen Windows-Plattformen verfügbar.

VMware Player Pro

Der VMware Player richtet sich an Anwender, die nicht die volle Leistung der Workstation-Version benötigen. Dafür punktet das Tool mit einer einfachen Bedienung.

VMLite Workstation

Die Software hat vor allem als Hilfsmittel zum Nachrüsten des XP-Modus für Furore gesorgt. Als vollwertiger Virtualisierer kann das Tool indessen nicht ganz überzeugen.

Spezielle Stärken haben jedoch alle Kandidaten, was wohl dafür sorgt, dass gerade diese Handvoll sich in der Nische bisher behaupten konnte. Wer also weniger allgemeine Aufgaben, sondern einen ganz speziellen Anwendungsfall im Sinn hat, sollte sich die Programme ruhig alle genau ansehen, bevor er eine Entscheidung trifft – wobei das offene Virtualisierungsformat einen freien Austausch und damit den Wechsel auf eine andere Software begünstigt.

Punktwertung: Virtualisierer im Vergleich

VMware Workstation 11

Oracle Virtual Box

VMware Player 7 Pro

Microsoft Client Hyper-V

VMLite Workstation

Preis

200 Euro

ca. 40 Euro,

privat gratis

ab ca. 120 Euro,

privat gratis

Gratis mit

Windows 8 / 8.1

ca. 160 Euro,

privat gratis

Merkmale

(max. 20)

12

15

10

12

5

Funktionen

(max. 40)

40

32

24

26

9

Datenaustausch

(max. 15)

15

12

15

9

9

Bedienung

(max. 25)

20

22

20

20

21

Gesamtpunktzahl

(max. 100)

87

81

69

67

44

Note

Sehr gut

Gut

Befriedigend

Befriedigend

Ausreichend

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