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Tipps & Tricks

Was für die Sicherheit von Windows-10-PCs wichtig ist

von - 30.07.2020
Schloss
Foto: Pixabay/geralt
Es existiert weder die Lösung für einen sicheren PC noch absolute Sicherheit. Aber es gibt viele kleine Tipps und Tricks, mit denen Sie unter dem Strich zu einem sicheren Computer kommen.
Windows Defender Security Center
Zusätzliche Antiviren-Software ist in Windows 10 nicht mehr so zwingend notwendig.
(Quelle: com! professional / Screenshot )
Ein PC ohne Sicherheits-Software ist wie Autofahren ohne Airbag und Gurt. Aber genau wie unterwegs auf der Straße braucht es auch am PC zusätzliche Sicherheitsmassnahmen. Antivirus und Firewall allein reichen beim Windows-Rechner nicht.

Antiviren

Brauche ich eine Antiviren-Software? Eine Frage, die sich regelmässig stellt und die alle paar Jahre neu evaluiert werden muss. Sprechen wir von Windows 10, kommt es stark auf das Nutzerverhalten an. Risikofreudige Anwender und solche mit wenig Erfahrung sollten einen zusätzlichen Virenschutz verwenden.
Benutzer mit viel Erfahrung und wenig Risikobereitschaft können sich auch mit dem in Windows integrierten Defender begnügen (siehe auch Abschnitt "Defender" weiter unten). Das Windows-eigene Schutzmodul ist heutzutage durchaus allein in der Lage, das System sicher zu halten. Kostenpflichtige Sicherheitslösungen bieten aber oftmals bessere Werkzeuge zur Absicherung, besonders im Bereich der Prävention.

Browser

Der Webbrowser ist so wichtig wie noch nie. In Zeiten von Social Media und Web-Apps läuft enorm viel über den Browser. Entsprechend sollte diese Software gut gewartet werden, da sie eines der großen Einfallstore für Schädlinge ist. Das beginnt schon beim ersten Schritt - der Auswahl.
Was die Sicherheit angeht, sind Lösungen wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder auch Microsofts Hauseigener Browser Edge vergleichbar. Letzterer hat den Vorteil, dass er direkt in das Sicherheitssystem von Windows 10 eingebettet ist. Bei den anderen Browsern lohnen sich spezifische Add-ons, zum Beispiel ein Werbeblocker oder ein Privatsphäre-Tool.
Kommt eine separate Antivirenlösung zum Einsatz, bietet diese höchstwahrscheinlich ein eigenes Add-on zum Schutz vor schädlichen Websites und anderen Webgefahren an. Der Nutzen dieser Erweiterungen variiert je nach Hersteller.

Cookies

Spätestens seit der Einführung der DSGVO sind Cookies wieder in aller Munde. Sie speichern unter anderem Daten, die für Nutzer-Logins benötigt werden. Generell schützt die Datenschutzverordnung nur indirekt. Die Nutzer erhalten durch die DSGVO vor allem mehr Rechte. Um die Ausübung dieser muss sich jeder Anwender allerdings weiterhin selbst kümmern. Das bedeutet: Jede Webseite, die Daten über die Nutzer sammelt, muss grundsätzlich die Einverständnis der Nutzer dafür einholen. Verweigert der Anwender dies jedoch, kann das zu einigen "Unannehmlichkeiten" führen. Zum Beispiel ploppt unentwegt ein Balken auf, um die Einverständnis für die Verarbeitung von Cookies erneut zu erbitten. Oder aber Diverse Services der Seite können nur teilweise oder auch gar nicht genutzt werden.
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