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Desktop as a Service (DaaS)

Windows-Desktops aus der Cloud

Tablet Business-User
Foto: perfectlab / Shutterstock.com
DaaS-Dienste stillen den Bedarf an operativer Mobilität im Unternehmensumfeld. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren von dieser Flexibilität.
Angesichts der vielfältigen Herausforderungen im Geschäftsalltag legen moderne Unternehmen großen Wert auf operative Agilität – die Fähigkeit zum schnellen Handeln. Mit herkömmlichen Ansätzen lässt sich dem wachsenden Bedarf an mobiler Produktivität allerdings kaum angemessen begegnen. Neue Lösungen müssen her.
Mit Hilfe von Desktop-Virtualisierungstechnologien können Unternehmen stationäre Arbeitsplätze „mobilisieren“. Die Bereitstellung eines virtualisierten Desktop-Arbeitsplatzes, der sich per Fernzugriff von jedem beliebigen Standort aus aufrufen und auf fast jedem Endgerät nutzen lässt, verschafft Desktop-Benutzern mehr Handlungsspielraum und ermöglicht ein produktiveres Arbeiten. Neben VDI (Virtual Desktop Infra­stucture) bietet sich – vor allem für kleine und mittlere Unternehmen – DaaS (Desktop as a Service) an.

Mobilisierte Produktivität

Als Nebeneffekt der mobilen Revolution greift heute jeder zweite Wissensarbeiter täglich auf mehrere Geräte zu: einen Desktop-Rechner im Büro, ein Netbook oder einen Laptop auf Reisen, ein Tablet zu Hause und ein Smartphone unterwegs.
Viele Unternehmen gestatten ihren Mitarbeitern das Benutzen beliebiger eigener Endgeräte ohne jegliche Aufsicht – Stichwort BYOD, Bring Your Own Device. Bei diesem „Bringen Sie Ihr eigenes End­gerät mit“ handelt es sich um eine Unternehmenspolitik, die die Maximierung der Produktivität durch die Flexibilisierung der Auswahl mobiler Arbeitswerkzeuge anstrebt.
Die gewünschte Beweglichkeit verschafft BYOD den Benutzern in der Tat, allerdings hat BYOD auch einen gravierenden Nachteil: Die Sicherheit unternehmenskritischer Daten bleibt ohne zusätzliche technische Vorkehrungen einfach auf der Strecke.
Umfragen zufolge geht im Unternehmensumfeld etwa jeder zehnte Laptop verloren. Für das Unternehmen entstehen dadurch erhebliche wirtschaftliche Risiken. Beim Abhandenkommen einer Hardware geraten auch die da­rauf gesicherten Unternehmensdaten in die falschen Hände. Bei diesen Daten kann es sich um vertrauliche E-Mails, aber auch um Zugangsdaten zu IT-Systemen handeln.
Ein gestohlener Laptop in den Händen eines technisch versierten Übeltäters öffnet trotz
der eingesetzten Datenverschlüsselung Hacker-Angriffen, Lösegeldforderungen oder sogar langfristig angelegter Industriespionage Tür und Tor.
Sollte der neue Besitzer eines solchen Geräts die darauf befindlichen Daten tatsächlich missbrauchen, kann er möglicherweise in das unternehmensinterne Netzwerk eindringen und sich unbemerkt und dauerhaft in den IT-Systemen einnisten.
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