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Videokonferenzlösung

Microsoft Skype for Business im Test

von - 26.10.2016
Foto: Microsoft
Die Videokonferenzlösung Skype for Business besitzt viele Funktionen und lässt sich nahtlos mit anderen Microsoft-Diensten verbinden. Leider trübt so mancher nerviger Bug den ansonsten guten Eindruck.
Microsoft ist berüchtigt dafür, seine Kunden durch das Umbenennen von Produkten zu verwirren. Skype for Business, nicht zu verwechseln mit Skype (ohne „for Business“), ist ein Beispiel für diese Unsitte. Was bis vor einigen Monaten Lync hieß und davor Office Communications oder Live Messenger, ist nun, im Zusammenspiel mit Office 365, Skype for Business  (SfB) geworden. Administratoren können SfB-Server lokal (On-Premise) installieren oder per Office-365-Plan in eigene Strukturen einbinden. Von Linux abgesehen, unterstützt SfB alle Betriebssystem-Plattformen.

Aus der Messenger-Welt

Skype for Business, Office, Exchange
Gelungene Integration: Microsoft hat Office, Exchange und Skype for Business eng verzahnt.
Im Vergleich zu WebEx oder GoToMeeting kommt SfB viel stärker aus der Messenger-Technologie und lehnt sich an die Funktionen von Google Talk oder WhatsApp an. Jeder hat ein klar definiertes Konto, über das er in der Applikation erreichbar ist – dank Integration von SIP (Session Initial Protocol) und der Verknüpfung mit Telefonanlagen auch per Rufnummer.  Ganz der Messenger-Manier folgend haben die Nutzer auch einen angezeigten Status wie „Im Büro“ oder „Unterwegs“.
Skype for Business ist aber viel mehr als ein Messenger. Die Lösung eignet sich für Desktop-Sharing, Telepräsenz, IP-Telefonie und Videokonferenzen – auch in HD-Qualität.
Eine Besprechung plant der Nutzer am einfachsten direkt aus Outlook heraus. Im Kalendermodul findet sich dafür der Eintrag „Skype-Besprechung“. Den Text der E-Mail-Einladung bearbeitet er wie gewohnt, zusätzliche Felder, etwa für den Link zur Sitzung und die Konferenz-ID, setzt die Software selbstständig ein. Dank der Integration in die Exchange-Welt sieht der Nutzer bereits in der Planungsphase, ob Teilnehmer ihre Abwesenheit signalisieren.

Microsoft Skype for Business

Preis pro Monat

ab 5,48 Euro pro Nutzer

Lizenzmodell

Abo-Modell

Sprachen

über 20

Bedienung/Konferenz

HD-Video-Übertragung

VoIP-Einwahl

Telefon-Einwahl

Werkzeuge für Markup

Gemeinsame Dokumentenbearbeitung

Meeting direkt aus Outlook-Add-in

ja  nein
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