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Marktübersicht Konferenzsysteme

Zusammenarbeit fördern durch digitale Meetings

von - 31.03.2020
Konferenz-Tisch
Foto: Digital Genetics / shutterstock.com
Moderne Konferenzsysteme sind der Schlüssel zu guter Bürokommunikation. Von mobilen Lösungen über BYOD- bis hin zu Raumsystemen ist für jeden das Richtige dabei.
Alcatel IP1850
Alcatel IP1850: Schnurlose DECT-Mikrofone schaffen Flexibilität.
(Quelle: Alacatel)
Flexible Arbeitszeiten und immer mehr Homeoffice prägen die Kommunikation im modernen Unternehmens­alltag. Gleichzeitig bleibt der Trend zu Bring Your Own Device (BYOD) ungebrochen. Dazu kommt, dass laut der Studie „IT-Freiberufler 2019“ von IDG im vergangenen Jahr über 70 Prozent der Firmen Freelancer eingesetzt haben. Zugleich sank der Anteil der Festangestellten in der IT im gleichen Zeitraum auf 46 Prozent. 54 Prozent sind inzwischen Externe.
Konferenztechnologien greifen diese Entwicklungen auf und bringen interne wie externe Unternehmensmitarbeiter durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungen standortübergreifend an einen gemeinsamen virtuellen Tisch. Der Markt bietet eine große Auswahl an unterschiedlichsten Systemen an, die jede Raumgröße und jede Meeting-Situation abdecken.
Die com!-professional-Marktübersicht stellt eine repräsentative Auswahl an Audio- und Videokonferenzsystemen vor. Sie reichen von kostengünstigen mobilen Lösungen, die Ad-hoc-Audiokonferenzen an jedem Ort erlauben, über „Bring Your Own Meeting“-Systeme (BYOM), die unabhängig von der UC-Anwendung funktionieren, bis hin zu Raumsystemen für die Vorstandsetage mit mehreren Displays und Kameras.

Alcatel IP1850

Das Audiokonferenzsystem Alcatel IP1850 passt sich in Größe und Konfiguration an den jeweiligen Konferenzraum an. Dafür sorgen die vier in der Basiseinheit integrierten schnurlosen DECT-Mikrofone, die sich entnehmen und beliebig im Raum platzieren lassen.
Meetings macht das effizienter: Teilnehmer mit DECT-Mikrofon können sich im Konferenzraum hinsetzen, wo sie wollen, mit normaler Lautstärke sprechen und trotzdem aktiv an der Besprechung teilnehmen. Im Hintergrund stellt das System Alcatel IP1850 durch seine Vollduplex-Freisprechfunk­tion sicher, dass es bei der Sprachübertragung nicht zu Unterbrechungen oder Aussetzern kommt. Gleichzeitig gewährleistet eine dynamische Rauschunterdrückung bestmögliche Klangqualität.
Das mit drei SIP-Konten ausgerüstete Alcatel IP1850 ist für kleine bis mittelgroße Konferenzräume mit bis zu 15 Teilnehmern ausgelegt und unterstützt Skype for Business. Alcatel ruft 350 Euro für das IP1850 auf.

Avaya CU-360

Avaya CU 360
Avaya CU-360: Die kompakte Lösung ist Videokonferenz­system und Android-Gerät in einem.
(Quelle: Avaya)
Avaya hat die kompakte CU-360 Collaboration Unit für Huddle-Rooms beziehungsweise kleine Besprechungszimmer entwickelt. In der 31 x 6,5 x 5,5 Zentimeter kleinen CU-360-Unit stecken im Prinzip gleich zwei Geräte, deren Funktionen aber nahtlos ineinandergreifen: zum einen ein SIP-/H.323-Vi­deokonferenzsystem, zum anderen ein Android-Gerät.
Für Videokonferenzen bringt die Collaboration Unit, die rund 700 Euro kostet, eine 4K-Kamera mit 102-Grad-Sichtfeld sowie ein Mikrofon-Array mit. Zudem unterstützt sie neben einer 1080p-Videoübertragung auch 4K-Displays. Auf dem Android-basierten Betriebssystem können alle gän­gigen Collaboration-Clients wie BlueJeans, Lifesize, Cisco Webex und Microsoft Teams installiert und genutzt werden, was die Lösung sehr vielseitig einsetzbar macht.
Die CU-360 kann man auf dem Konferenzraum-Display montieren, genauso gut aber auch auf den Tisch stellen. Zur Installation sind nur zwei Kabel notwendig: ein HDMI-Kabel, um die CU-360 und das Konferenzraum-Display miteinander bekannt zu machen, sowie ein Ethernet-Kabel zur Einbindung ins Firmennetzwerk.
Weiter vereinfacht wird das Setup durch die Möglichkeit, Adressbücher von LDAP-Servern einschließlich Avaya Equi­nox zu empfangen. Teilnehmer mit Notebooks, Tablets und Smartphones können sich drahtlos über WLAN oder Bluetooth in die Konferenz einklinken. Zum Funktionsumfang gehört schließlich auch noch die Integration mit Cloud-Diensten, beispielsweise mit Avaya Equinox Meetings Online, Goo­gle Apps, Dropbox, Office 365 und Salesforce.
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