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UMTS-Netzen droht Abschaltung ab 2020

Neue Tarife selten ohne LTE

von - 22.07.2019
Einer aktuellen Marktbeobachtung des Vergleichsportals „Check24“ zufolge haben sich in jüngster Zeit zudem die Preise der LTE- den verbliebenen UMTS-Tarifen immer weiter angenähert. Auch deshalb geht man beim Vergleichsportal davon aus, dass die Vermarktung reiner UMTS-Tarife bei den meisten Anbietern bald ausläuft.
Beim Vergleich von UMTS und LTE geht es nicht nur um Geschwindigkeit, die bei den meisten günstigeren LTE-Tarifen ohnehin irgendwo zwischen 21,6 und 50 MBit/s gedeckelt sind. Zum Vergleich: Auch UMTS kann mit seinem Datenturbo HSPA+ auf bis zu 42 MBit/s kommen. „Die Abdeckung ist ja das Wichtige, und die ist heute schon meist besser als mit UMTS, auch wenn LTE noch nicht überall verfügbar ist“, sagt Romberg.

Wann wird UMTS abgeschaltet?

Als voraussichtlichen UMTS-Abschalttermin hat die Telekom etwa den 31. Dezember 2020, Vodafone vage 2020 oder 2021 benannt. Das führt nun beispielsweise dazu, dass reine UMTS-Tarife angeboten werden, in denen schon auf die Abschaltung hingewiesen wird. Ist so etwas legitim? „Grundsätzlich kann alles vereinbart werden“, erklärt vzbv-Rechtsreferentin Carola Elbrecht. Es müsse dem Verbraucher aber klar sein, was er da unterschreibt.
Auch das Smartphone kann bei einer UMTS-Abschaltung zum Flaschenhals werden. Auch wenn es nicht viele betreffen dürfte: Wer aktuell noch ein Smartphone hat, das älter als sechs Jahre ist, wird höchstwahrscheinlich kein LTE nutzen können. Auf breiter Front wurde die Technologie erst ab 2013 verbaut - bei Samsungs Galaxy-S-Reihe etwa ab dem S4. Bei Apple begann die LTE-Ära mit dem 2012 gestarteten iPhone 5 etwas früher.
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