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Neuer USB-Stecker Typ C

USB-3.1-Standard überträgt mit 1,2 GByte/s

von - 13.08.2014
Kein nerviges Umdrehen von USB-Steckern mehr. Der neue USB-3.1-Stecker vom Typ C hat ein neues symmetrisches Design und ist doppelt so schnell wie sein Vorgänger USB 3.0.
Foto: usb.org
Kein nerviges Umdrehen von USB-Steckern mehr. Der neue USB-3.1-Stecker vom Typ C hat ein neues symmetrisches Design und ist doppelt so schnell wie sein Vorgänger USB 3.0.
Jeder hat schon einmal versucht, einen USB-Stick in den Computer zu stecken mit dem Ergebnis, dass der Stecker erst nach mehrmaligem Umdrehen endlich passt. Dieses lästige Gefummel soll jetzt aufhören mit dem neuen USB-Standard 3.1.
Micro-USB-2.0: Der neue USB-3.1-Stecker vom Typ C soll etwa so groß sein wie der bekannte Smartphone-Stecker Micro-USB-2.0.
Micro-USB-2.0: Der neue USB-3.1-Stecker vom Typ C soll etwa so groß sein wie der bekannte Smartphone-Stecker Micro-USB-2.0.
(Quelle: Conrad Electronic SE)
USB 3.1 kommt mit dem neuen Anschluss-Typ C, bei dem es egal ist, wie herum Nutzer den Stecker in die Buchse stecken – er passt immer. In Rage verhunzte USB-Buchsen gehören daher der IT-Vergangenheit an. Der neue Stecker-Standard ist laut der USB 3.0 Promoter Group fertig und kann produziert werden.
Außerdem überträgt USB 3.1 schneller als sein Vorgänger. Bislang erlaubte USB 3.1 eine theoretische Datenrate von 625 MByte/s, wovon aber in der Praxis nur maximal 350 MByte/s übrig blieben. Der neue USB-3.1-Standard hingegen soll theoretische Datenraten von 1250 MByte/s liefern. Verdoppelt man also bei USB 3.1 analog die praktische Datenrate, ergibt das eine tatsächlich nutzbare Datenübertragung von 700 MByte/s – zumindest unter Idealbedingungen.
Um die schnellere Datenübertragung zu erreichen arbeitet USB 3.1 mit dem doppelten Takt von USB 3.0 – also mit 5 GHz. Zudem ist der neue USB-Stecker in etwa so groß wie der Micro-USB-2.0-Stecker, der bereits zum Aufladen von mobilen Geräten wie Smartphones bekannt ist.
Einziger Nachteil des neuen Standards: Wer ältere Geräte oder Kabel mit dem neuen Anschluss nutzen will, braucht entsprechende Adapter oder muss etwa seinen PC mit USB-3.1-Controller-Karten aufrüsten. Eine Abwärtskompatibilität mit USB-2.0- oder USB-3.0-Kabeln ist mit Adaptern jedenfalls gewährleistet.
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