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Qualcomm

Snapdragon 820 mit neuer Antiviren-Technik

von - 01.09.2015
Snapdragon 820 Smartphone-Chipset
Foto: Qualcomm
Qualcomms neue Sicherheitstechnologie Snapdraon Smart Protect soll Geräte mit dem Highend-Prozessor Snapdragon 820 dank maschinellem Lernen wirkungsvoll vor Schadsoftware schützen.
Qualcomm will mit seinem neuen Prozessor-Flaggschiff nicht nur neue Leistungsstandards für mobile Geräte setzen, sondern auch für ein Plus an Sicherheit sorgen. Hierfür verfügt das Chipset über die Antiviren-Technologie Snapdraon Smart Protect.
Snapdragon 820 mit Snapdragon Smart Protect
Snapdragon Smart Protect: Die Technologie stellt eine weitere Sicherheitsebene auf Hardwarebasis dar, die ungewöhnliches Verhalten von Software selbstständig erkennen soll.
(Quelle: Qualcomm )
Im Gegensatz zu herkömmlichen Virenscannern, die meist nur die Datei-Signatur überprüfen, soll die neue Technologie selbst Zero-Day-Angriffe sowie modifizierte Schadsoftware entlarven. Durch maschinelles Lernen erkenne Snapdraon Smart Protect selbstständig verdächtige Dateien noch bevor eine spezifische Virensignatur bekannt ist. Dies habe zudem den Vorteil, dass Smartphones und Tablets auch ohne die neuesten Signatur-Updates jederzeit vor Schadsoftware geschützt sind. Damit entfällt ebenfalls der Online-Zwang von Antiviren-Software.
Ermöglicht wird die neue Sicherheitstechnologie durch Qualcomms Zeroth-Plattform, die für kognitive Arbeiten konzipiert wurde.
Mit der von Qualcomm zur Verfügung gestellten Programmierschnittstelle (API) sollen Hersteller von Antiviren-Apps künftig ihre Anwendungen mit der Hardware-Lösung kombinieren können. Avast, AVG und Lookout sollen bereits mit Qualcomm zusammenarbeiten, um Snapdraon Smart Protect in ihren Apps zu integrieren. Erste Geräte mit dem Snapdragon 820 werden für das Frühjahr 2016 erwartet.
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