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Google flickt Sicherheitslöcher in Chrome 32

von - 29.01.2014
Browser: Google flickt Sicherheitslöcher in Chrome 32
Für die jüngst veröffentliche Browser-Version Chrome 32 liefert Google ein Update nach. Es soll 14 Sicherheitslücken schließen und weitere Bugs beseitigen.
Rund zwei Wochen nach der Veröffentlichung der neuesten Version 32 des kostenloses Browsers Chrome bessert Google bei der Sicherheit nach. Das aktuelle Update schließt dem Hersteller zufolge 14 Sicherheitslücken in der Software und beseitigt darüber hinaus eine Reihe weiterer Fehler im Code des Browsers. Chrome 32 lädt das Update automatisch herunter, sodass keine manuelle Installation erforderlich ist.
Über den Umfang der Fehlerkorrekturen und Details dazu, wie kritisch die ausgemerzten Schwachstellen waren, liefern die Google-Entwickler nur wenige Hinweise. Immerhin scheint es einer der Bugs in sich gehabt zu haben, da mit ihm Schadecode im abgeschotteten Sandbox-Bereich von Chrome ausgeführt werden konnte.
Übrigens sollen einige der Sicherheits-Bugs von Anwendern gefunden und an Google gemeldet worden sein. Google zahlt Nutzern, die Lecks im Browser-Code finden und diese Google mitteilen, eine Prämie in Höhe von mehreren Tausend US-Dollar.

Fazit

Googles Kopfprämie für gemeldete Fehler zahlt sich für das Unternehmen wohl aus. Für Google und Nutzer von Chrome ist es eine Win-win-Situation: Google profitiert vom monetär angetriebenen Feedback durch die kurzfristige Möglichkeit, Browser-Lecks zu beseitigen. Anwender erhalten rasch fehlerkorrigierte Versionen des Gratis-Browsers.
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