com!-Academy-Banner
Windows 7

Laufwerke in Windows mounten

von - 23.11.2012
Laufwerke mounten
Was Linux kann, kann Windows schon lange. Anstatt mit Laufwerkbuchstaben zu arbeiten, lässt sich ein USB-Stick oder eine Festplatte auch als Verzeichnis einbinden.
Man kennt es kaum anders, denn seit eh und je werden in Windows Laufwerke mit den Buchstaben von „A:“ bis „Z:“ gekennzeichnet. Die Laufwerke „A:“ und „B:“ waren die Diskettenlaufwerke, Laufwerk „C:“ die Systempartition. Alles ab „D:“ wurde beliebig auf zusätzliche Partitionen, optische Laufwerke, USB-Sticks, Netzlaufwerke oder Kartenlesegeräte verteilt.
Windows 7 bietet aber noch eine andere Möglichkeit, um Laufwerke einzubinden — ganz ohne Laufwerkbuchstaben. Und zwar als Verzeichnis. Ein USB-Stick ist dann etwa nicht mehr Laufwerk „H:“, sondern vielleicht „C:\Laufwerke\USB-Stick“ oder „C:\Mount\USB“. Microsoft nennt das Mounten eines Laufwerks als Verzeichnis schlicht „bereitstellen“.

Vorteile des Bereitstellens

Die Bereitstellung eines Laufwerks als Verzeichnis ist deutlich komfortabler als per Laufwerkbuchstabe, denn die Übersichtlichkeit steigt.
USB-Sticks sind, wenn sie als Verzeichnis bereitgestellt wurden, nicht mehr unter zufällig zugewiesenen Laufwerkbuchstaben erreichbar, sondern unter einem jeweils eigenen, gleichbleibenden Verzeichnisnamen. Man muss also nicht erst nachsehen, welcher USB-Stick welchen Laufwerkbuchstaben erhalten hat, sondern erreicht denselben USB-Stick immer über dasselbe Verzeichnis.
Verwandte Themen