com!-Academy-Banner

Eizo FlexScan EV2785 im Test

Äußeres und Ausstattung

von - 14.05.2018
Der auffällige Standfuß sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch noch praktisch.
(Quelle: Eizo )
Äußerlich hat sich Eizo an die Formel "Never change a winning team" gehalten. Der EV2785 ist praktisch baugleich mit den anderen aktuellen FlexScan-Modellen, was eine gute Sache ist. Unser in weiß gehaltenes Testgerät zeigt auf der Vorderseite fast nichts von seiner Hauptfarbe. Eine Bleistiftbreite am unteren Rand und ein dicker Fingernagel an den restlichen Rändern. Der Rest ist eine schwarze Mattscheibe. Schaltet man das Display ein, bemerkt man jedoch, dass nicht alles, was mattschwarz ist, auch aufleuchtet. Eine weitere Bleistiftbreite bleibt auch im eingeschalteten Zustand schwarz. Sieht trotzdem toll aus.
Durch den dünnen Rahmen musste sich Eizo bei der OSD-Bedienung etwas einfallen lassen. Leider bedeutet das weiterhin, dass Touch-Tasten zum Einsatz kommen. Diese Tasten sind etwas sensibel und können leicht aus Versehen ausgelöst werden. Immerhin ist das Menü hinter den Tasten schlau aufgebaut und ermöglicht eine angenehme Navigation durch die Einstellungen des Monitors.
Ein weiteres Highlight des Bildschirms ist der neue USB-C-Anschluss. Dieser liefert bis zu 60 Watt Strom und kann so beispielsweise ein MacBook Air komplett mit Strom versorgen, während man den Monitor als zweiten Bildschirm verwendet. Neben USB-C bietet der EV2785 einmal DisplayPort und zweimal HDMI an. Ältere Anschlüsse wären für das 4K-Display nicht mehr ausreichend. Zuletzt bietet der Monitor seitlich noch zweimal USB-A und einen Kopfhöreranschluss. Diesen kann man durchaus brauchen, denn die eingebauten Lautsprecher sind wie bei allen Monitoren nicht wirklich gut.
Schön: Der EV2785 bietet wie andere Eizo-Displays einen Netzschalter, mit dem sich der Monitor komplett vom Stromnetz trennen lässt. Die mitgelieferten Kabel der weißen Edition sind passenderweise auch in Weiß gehalten.
Die schon bei den bisherigen FlexScan-Modellen ist der Standfuß klein, aber stabil. Der Ständer selbst ist dreiteilig und lässt sich ordentlich weit nach oben und unten verstellen. Ergonomisch gesehen gibt es hier nichts zu bemängeln. Das Display lässt sich außerdem nach hinten neigen und um 90 Grad ins Hochformat drehen.

Fazit

Günstig ist der Eizo FlexScan EV2785 zwar nicht, aber ganz klar sein Geld wert. Für rund 1.200 Euro erhält man einen der besten aktuell verfügbaren Büromonitore. Komplette sRGB-Abdeckung, starker Kontrast und nahezu perfekte Farbgenauigkeit machen den EV2785 zu einem ausgezeichneten Monitor für alle, die es mit der Arbeit ernst meinen. Kleinere Abzüge gibt es für die mäßige Helligkeitshomogenität und die etwas empfindlichen Touch-Tasten. Das reicht aber immer noch für die Höchstnote.

Testergebnis

Note
1
Bildqualität: Komplette sRGB-Abdeckung, starker Kontrast und nahezu perfekte Farbgenauigkeit
Ergonomie: viele Einstellungsmöglichkeiten
+
Touch-Tasten: sehr empfindlich
Helligkeitshomogenität: nur mäßig
-
Verwandte Themen