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Tipps gegen Lösegeld-Trojaner

Erpresserische E-Mails

von - 02.08.2012
Erpresserische E-Mail: Diese gefälschte Mail gibt sich mit der Nennung zahlreicher Paragraphen einen offiziellen Anstrich.
Erpresserische E-Mail: Diese gefälschte Mail gibt sich mit der Nennung zahlreicher Paragraphen einen offiziellen Anstrich.
Während von den bisher beschriebenen Lösegeldforderungen eine tatsächliche Gefahr ausgeht, weil Ihr PC ja bereits infiziert ist, bauen erpresserische E-Mails nur eine Drohkulisse auf. Am besten ignoriert man sie — genauso wie Viagra-Mails.

So werden Sie erpresst

Sie scheinen vom Bundeskriminalamt, einem Inkassobüro oder einem Rechtsanwalt zu stammen: E-Mails, in denen dem Empfänger meist unterstellt wird, illegal Dateien aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Viele der E-Mails fordern zur Zahlung einer „Geldstrafe“ auf, andere enthalten im Anhang einen Trojaner.

Das können Sie tun

Am wichtigsten ist es, Ruhe zu bewahren und den Inhalt der E-Mail genau zu studieren. Wenn wirklich das Bundeskriminalamt oder ein Staatsanwalt Ermittlungen gegen Sie führen würde, dann würden Sie das nicht per E-Mail, sondern per Brief erfahren.
Außerdem lassen sich erpresserische E-Mails meist am holprigen Deutsch erkennen und daran, dass Sie nicht mit Ihrem Namen angesprochen werden, sondern mit allgemeinen Formulierungen wie „Guten Tag“.
Wenn an so einer E-Mail eine Datei hängt, sollten Sie besonders vorsichtig sein: Öffnen Sie diese Datei auf keinen Fall, auch dann nicht, wenn es sich um eine scheinbar harmlose PDF-Datei handelt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich ein Trojaner darin verbirgt.
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