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Zeit läuft ab

Geringes Interesse der Osram-Aktionäre an AMS-Angebot

von - 28.11.2019
Osram
Foto: JHVEPhoto / shutterstock.com
Magere 3,3 Prozent der Osram-Aktionäre haben ihre Anteile für AMS freigegeben. Das Angebot von 41 Euro pro Titel läuft noch bis 05. Dezember. Sollten die Österreicher bis dahin nicht mindestens 55 Prozent von Osram besitzen, will AMS die gesamte Beteiligung prüfen.
Der österreichische Halbleiterhersteller AMS rührt gut eine Woche vor Ablauf des Kaufangebots für den deutschen Leuchtenhersteller Osram nochmals die Werbetrommel bei den Osram-Aktionären. Dies sei die letzte Chance, sich das "attraktive AMS-Angebot" zu sichern, teilte AMS mit.
Bis Mittwochabend, 18 Uhr, hätten 3,3 Prozent der Osram-Aktionäre ihre Aktien im Rahmen des Übernahmeangebots von AMS für 41 Euro je Titel eingereicht. Das Kaufangebot ende am 5. Dezember 2019 um Mitternacht.
"Um eventuelle Marktspekulationen zu beenden, bestätigt AMS, weder den Angebotspreis von 41 Euro ändern noch die Mindestannahmeschwelle von 55 Prozent senken zu wollen", schrieb der österreichische Konzern. AMS sehe keine Vorteile in einer bedeutenden Minderheitsbeteiligung an Osram ohne klaren Weg zur Erlangung der Kontrolle.
Sollte das Angebot die Mindestannahmeschwelle von 55 Prozent nicht erreichen, werde AMS alle Optionen für die Beteiligung an Osram prüfen, hieß es weiter. Für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten würden keine weiteren Osram-Aktien erworben und kein weiteres Angebot für das deutsche Unternehmen aufgelegt, betonten die Österreicher.
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