com!-Academy-Banner
Social Media in USA

Facebook stagniert auf hohem Niveau

von - 12.01.2015
Smartphone Apps Social Media
Foto: Shutterstock.com/Quka
Facebooks Wachstum ist zwar abgeflacht, dennoch bleibt das Unternehmen die beliebteste soziale Plattform - zumindest in den USA.
Mit haushohem Vorsprung gewinnt Facebook den Titel als beliebtestes soziales Netz. Einer Studie des Pew Research Center zu Folge waren im vergangenen Jahr 71 Prozent aller US-amerikanischen Internetnutzer auf Facebook aktiv. Auf den weiteren Plätzen folgen LinkedIn und Pinterest mit jeweils 28 Prozent sowie Instagram mit 26 und Twitter mit 23 Prozent.
Social Media in den USA
Social-Media-Nutzung in den USA: Facebook kann seinen Vorsprung zwar nicht ausbauen, dominiert aber weiterhin das Social-Media-Ranking.
(Quelle: pewinternet.org)
Doch wenn es um Wachstum geht, liegt Facebook hinten: Im Jahresvergleich legte Facebook zwischen 2013 und 2014 nicht zu. Facebooks hauseigene Fotocommunity Instagram erwies sich dagegen als wachstumsfreudiger und legte neun Prozentpunkte zu, gefolgt von Pinterest (sieben Prozentpunkte) und LinkedIn (sechs Prozentpunkte). Twitter verbesserte sich von 18 Prozent im Jahr 2013 auf 23 Prozent im vergangenen Jahr.
Dennoch gibt es für Facebook keinen Grund zum Trübsalblasen: Die im September 2014 per Telefonbefragung durchgeführte Studie unter 2.003 Teilnehmern ergab, dass das Netzwerk von 70 Prozent der Befragten täglich angesteuert wird. Nur rund die Hälfte der Instagram-Nutzer besuchen ihre Community täglich, bei Twitter sind es 36 Prozent.
Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die Nutzer im Jahr 2014 zunehmend auf mehrere soziale Plattformen setzen: 52 Prozent der erwachsenen Internetnutzer waren im vergangenen Jahr auf zwei oder mehr sozialen Medien aktiv. Im Vorjahr waren es nur 42 Prozent gewesen. Facebook ist dabei die bevorzugte Plattform der Senioren. Mehr als die Hälfte der Über-65-Jährigen tummelten sich dort (56 Prozent), während junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren überwiegend bei Instagram aktiv sind (53 Prozent).
Verwandte Themen