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Medienverwaltung

Keine iTunes-App für Windows 8

von - 13.05.2013
Medienverwaltung: Keine iTunes-App für Windows 8
Viele Windows-Nutzer setzen iTunes von Apple zur Verwaltung ihrer Musikbibliothek am Windows-PC ein. Eine iTunes-App für Windows 8 hält Microsoft derzeit aber für ausgeschlossen.
iTunes von Apple ist auch unter Windows ein oft verwendetes Medienverwaltungsprogramm. Das ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass man nur mit der kostenlosen iTunes-Software auf Apples populären Musikkaufdienste iTunes-Store zugreifen kann.
Außerdem ist iTunes das Bindeglied zwischen dem iPhone, iPad, iPod und Windows. Das Tool verwaltet die eigene Musiksammlung in einer Bibliothek. Neben Songs versteht es sich auch auf Videos und Podcasts.
iTunes läuft auch unter Windows 8, allerdings nur als herkömmliche Desktop-Anwendung und nicht als vollwertige App für die Kacheloberfläche der neuesten Windows-Version. Daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern: Einer hochrangigen Microsoft-Managerin zufolge hat man Seitens Microsoft wegen einer iTunes-App zwar die Fühler in Richtung Apple ausgestreckt, rechnet jedoch nicht mit einer Unterstützung durch das Mac-Unternehmen.
Gleichzeitig verriet die Microsoft-Mitarbeiterin auch, dass iTunes unter Windows 8 eine hohe Nachfrage hat. Der Begriff „iTunes“ soll eine der am häufigsten eingegebenen Suchanfragen im Windows 8 Store sein.
Ohne passende App lässt sich iTunes nicht unter Windows RT, Microsofts Tablet-Betriebssystem einsetzen.
Darin könnte der Hauptgrund der Weigerung von Apple sein, eine entsprechende App herauszubringen: Surface-Tablets mit Windows RT konkurrieren mit den überaus erfolgreichen iPad-Modellen von Apple. Die Entwicklung einer iTunes-App käme einer indirekten Unterstützung von Microsofts Surface-Modellreihe gleich.

Fazit

Apple iTunes hat viele Gesichter: Es hat sich als ernstzunehmende Alternative zu Microsofts Media Player, Winamp und Foobar etabliert, synchronisiert Daten mit Apples Mobilgeräten und man kann damit die Voreinstellungen von iPhone und iPad anpassen. Darauf muss man zumindest auf Surface-Tablets vorerst verzichten.
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