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Lenovo ThinkPad T14s G1 im Test

Leistungs-Primus

von - 21.09.2020
Bei der Systemleistung ließ das knapp 1,3 Kilogramm leichte ThinkPad T14s G1 seine Mitbewerber aus dem Intel-Lager weit hinter sich. Am deutlichsten war der Vorsprung bei grafiklastigen Benchmarks wie 3DMark, die das Lenovo teilweise mehr als doppelt so schnell absolvierte. Dabei halfen ihm natürlich die gegenüber dem Intel Core i5-10210U zwei zusätzlichen Prozessorkerne und seine Speicherausstattung von 16 GByte RAM. Unter dem Strich ist das aber kein Trostpflaster für Intel, weil das ThinkPad T14s G1 mit 1450 Euro kaum mehr kostet als das Dynabook Portégé X30L-G-10H und das Samsung Galaxy Book Ion.
Greift man beim ThinkPad T14s zu den Modellen mit AMD-Prozessor, dann hat das eigentlich nur einen Nachteil: Lediglich bei den Intel-Varianten Core i5-10210U, i5-10310U, i7-10510U und i7-10610U unterstützt einer der beiden USB-C-Ports zusätzlich Thunderbolt 3. Intel hat seinen Standard zwar vergangenes Jahr für andere Hersteller geöffnet, doch die Umsetzung bereitet anscheinend noch Probleme.
Äußerlich hat sich am ThinkPad T14s G1 gegenüber dem Vorgänger praktisch nichts geändert. Geblieben sind die exzellente Verarbeitung und Haptik, die ThinkPad-typischen roten Designakzente inklusive Trackpoint, aber auch das 14 Zoll große IPS-Display. Das steht bei den AMD-Konfigurationen des T14s in vier Varianten zur Auswahl. Sie lösen jeweils mit Full HD auf, haben eine matte, teils Touch-sensitive Oberfläche und bringen es auf Helligkeiten zwischen 250 und 500 cd/m². Unser Testgerät war mit der dritthellsten Display-Variante ausgerüstet (400 cd/m²) und lag mit einer Spitzenhelligkeit von 387 cd/m² sehr nah an der Herstellerangabe.

Testergebnis

Note
1
Leistung: Schneller AMD- Ryzen-Pro-4000-Prozessor
Schnittstellen: SIM-Slot, Smartcard-Leser
+
Gewicht: Gut 1,2 Kilo sind vergleichsweise viel
Ausstattung: Kein Thunderbolt 3 bei AMD-Konfigurationen
-
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