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Sicherheit

Elf Prozent mehr Spyware im ersten Quartal

von - 21.04.2009
Panda Security erkennt in ihrem ersten Quartalsbericht 2009 einen Trend zu mehr Online-Spionage.
Panda Security verzeichnet im ersten Quartal des Jahres 2009 ein deutlich gestiegenes Spyware-Aufkommen. Dem aktuellen Quartalsbericht zufolge sei der Gesamtanteil an allen neu entdeckten Malware-Varianten bis Ende März auf 13,5 % angestiegen.
Damit nehmen die gefährlichen Spionageprogramme in der Rechnung von Panda Security nach den Trojanern (73%) den zweiten Platz der neu programmierten Schädlinge ein. Im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2008 (2,5%) stelle das einen Zuwachs von insgesamt 11 Prozent dar.
Trotz des auffälligen Anstiegs liege die Infektionsrate von Spyware mit 6,48% jedoch immer noch deutlich hinter denen von Trojanern (31,51%), Adware (21,13%) und Würmern (11,64%) zurück.
Laut Panda-Sicherheitslaboren war die Spyware "Virtumonde" in den ersten drei Monaten des Jahres für den Großteil aller entdeckten Infektionen verantwortlich. Als Kombination von Spyware und Adware spioniert sie den befallenen Rechner aus. Sie protokolliert Tastatureingaben, manipuliert Suchmaschinenergebnisse und platziert Werbe-Banner, Pop-Ups und ähnliches für ihre falschen Produkte.
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