Im Schnitt 11,5 MBit/s
Deutschland holt bei Internetgeschwindigkeit auf
von
Andreas
Fischer - 16.12.2015

Foto: Shutterstock/EKS
Im europäischen Raum liegt Deutschland bei den von Akamai gemessenen Internetgeschwindigkeiten nun auf Platz 12. Vor einem halben Jahr war es noch Platz 14.
Die weltweite durchschnittliche Geschwindigkeit im Internet hat im dritten Quartal 5,1 MBit/s betragen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das laut Akamai eine Steigerung um 14 Prozent. Akamai ist der größte internationale CDN-Anbieter (Content Delivery Network), der laut Reuters alleine 15 bis 30 Prozent des weltweiten Web-Traffics ausliefert.

IPv6-Nutzung: Belgien bleibt Spitzenreiter beim Einsatz des neuen Internet-Protokolls.
(Quelle: Akamai )
Etwas anders sieht es bei den von Akamai gemessenen durchschnittlichen Spitzengeschwindigkeiten (Average Peak Connection Speed) aus. Diese Werte sind ein Durchschnitt, der nur aus den gemessenen Spitzengeschwindigkeiten für jede IP-Adresse erstellt wird. Er liegt also deutlich höher als die reinen Durchschnittswerte und bildet die tatsächlich angebotenen Internet-Geschwindigkeiten laut Akamai besser dar. Hier liegt Rumänien mit 72,9 MBit/s auf Platz eins, gefolgt von Israel mit 70,0 MBit/s und Schweden mit 69 MBit/s. In Deutschland wurden 49,2 MBit/s gemessen.
IPv6-Umstieg
Eine kleine Änderung gab es auch bei der Verbreitung des neuen Internet-Protokolls IPv6: Deutschland erreicht hier jetzt 17 Prozent, vor einem halben Jahr waren es noch 16 Prozent. Spitzenreiter bleibt aber weiterhin Belgien mit einem IPv6-Anteil von jetzt 35 Prozent.
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