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Low-Code-Umgebung

Google stellt App Maker ein

von - 28.01.2020
Google
Foto: Page Light Studios / shutterstock.com
Google zieht dem App Maker Anfang 2021 den Stecker. Kunden der G Suite Business, Enterprise oder Education konnten mit der Low-Code-Umgebung einfache Anwendungen erstellen.
Google trägt mit dem App Maker mal wieder ein weniger erfolgreiches Tool zu Grabe. Wie der Suchmaschinenprimus mitteilt, wird die Low-Code-Umgebung zur Erstellung eigener Applikationen am 19. Januar 2021 offiziell eingestellt.
Gestartet wurde der App Maker Ende 2016 für Early-Adopter. Offiziell an den Start ging die Lösung als Teil der G Suite for Business, Enterprise und Education 2018. Aufgrund zu weniger Nutzer, wie Google selbst schreibt, ist jetzt allerdings schon wieder Schluss.
Ab dem 15. April 2020 wird es nicht mehr möglich sein, neue Apps mit dem App Maker zu erstellen. Bereits bestehende Programme können allerdings auch über dieses Datum hinaus bearbeitet und verbreitet werden. In der Zwischenzeit sollten die Nutzer die in den jeweiligen Apps hinterlegten Daten in Sicherheit bringen.

Apps Löschen

Die Migration zu einer beliebigen anderen Plattform sei laut Google allerdings nicht ohne Weiteres möglich, da im App Maker ein spezieller Quellcode verwendet wird. Dieser in CloudSQL gespeichert. Zugriff darauf bestehe auch nach dem Shutdown, so der Anbieter.
Alternativ kann eine bestehende Anwendung natürlich auch einfach gelöscht werden. Google empfiehlt, die Datenbasis vor dem Löschen zu exportieren, um keine Informationen zu verlieren.
Der App Maker ist nicht das erste Tool, das Google aufgrund mangelnder Nutzung schon nach wenigen Jahren wieder einstellt. Auch der Messenger Google Allo oder auch die VR-Plattform Google Daydream hatten nur eine relativ kurze Lebensdauer.
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