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Selbststeuerndes Fahrzeug

Google-Auto lernt im Stadtverkehr

von - 29.04.2014
Google testet ein Auto, das automatisch fährt. Als echte Herausforderung erweist sich dabei vor allem der dichte Straßenverkehr in den Städten.
Foto: Google.com
Google testet ein Auto, das automatisch fährt. Als echte Herausforderung erweist sich dabei vor allem der dichte Straßenverkehr in den Städten.
Autos scheren plötzlich aus Parklücken aus, Fußgänger tauchen hinter Lastwagen auf, Radler wechseln die Fahrspur. Jeder, der den Führerschein gemacht hat, weiß: Im Stadtverkehr zurecht zu kommen ist viel schwieriger als auf Überlandfahrten. Das gilt auch für das selbstfahrende Google-Auto.
Um den Straßenverkehr auch in den Städten zu meisten, haben Testfahrzeuge mehr als 700.000 Meilen absolviert. „Wir haben die Software verbessert, damit sie hunderte Objekte gleichzeitig erfassen kann – Fußgänger, Busse, ein hochgehaltenes Stoppschild oder ein Radfahrer, der Zeichen zum Abbiegen gibt“, erklärt Chris Urmson, Director des Self-Driving Car Project, in einem Blogbeitrag . „Ein automatisch fahrendes Auto kann sich auf all diese Dinge in einer Weise konzentrieren, die Menschen nicht schaffen – und ist niemals abgelenkt.“ Bisher fanden alle Tests ausschließlich im kalifornischen Mountain View statt, wo der Internetkonzern seinen Hauptsitz hat.
Zahlreiche Autounfälle könnten künftig verhindert werden, wenn es nach dem Willen der US-Regierung geht. Das dortige Verkehrsministerium arbeitet an einer Technologie, über die sich miteinander vernetzte Autos gegenseitig warnen. „Indem wir Fahrern helfen, Unfälle zu vermeiden, wird diese Technologie eine Schlüsselrolle dabei spielen, ihre Art der Fortbewegung zu verbessern, gleichzeitig stellen wir sicher, dass die USA die globale Automobil-Industrie weiter anführen“, erklärte Verkehrsminister Anthony Foxx im Februar 2014.
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