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Case-Study aquatherm

PC-Deployment automatisieren

von - 22.07.2016
aquatherm
Foto: aquatherm
Der Rohrleitungs-Spezialist aquatherm hat sein Client-Management modernisiert und dadurch deutliche Zeit- und damit auch Kosten-Einsparungen erzielt.
In Anbetracht immer kürzerer Update-Zyklen von Standardsoftware und einer wachsenden Anzahl an Clients wird es für IT-Administratoren schwerer, alle PCs und Notebooks im Unternehmen stets auf dem aktuellen Stand zu halten.
ACMP
ACMP Console: Das Deployment wird zu einer übersichtlichen Angelegenheit.
Auch das Familienunternehmen aquatherm aus Attendorn, das sich seit seiner Gründung 1973 zum Weltmarktführer in der Produktion von Kunststoff-Rohrleitungssystemen entwickelt hat, stand vor diesem Problem. Mit rund 470 Beschäftigten ist aquatherm weltweit auf Expansionskurs. Fünf IT-Fachkräfte kümmern sich bei aquatherm darum, dass alle Desktop-PCs und Laptops ihren Dienst erfüllen. 99 Prozent der Geräte sind Windows-7-Clients. Von den etwa 35 Servern sind nur noch wenige physisch vorhanden: Über drei VM­ware-ESX-Hosts werden die Anwendungen virtuell bereitgestellt.
Dass ein Management von Clients auch ohne zentralen Verzeichnisdienst funktioniert, dafür ist das Unternehmen der lebende Beweis: Windows Active Directory war dort in der Vergangenheit nie im Einsatz. Der Grund: aquatherm arbeitet auf iSeries-Mainframe-Hardware. Die Microsoft-Welt wurde daher traditionell nicht übermäßig gepflegt, die Windows-Clients sind mit einer Terminal-Emulation ausgestattet. Nun aber sollte den wachsenden Herausforderungen an die IT auch durch die Einführung von Active Directory begegnet werden – und ein Client-Management-System ein wichtiges Werkzeug zur Unterstützung der Implementierung sein.

Wachsende IT-Belastung

Ein wesentlicher Grund für IT-Mitarbeiter
Thomas Nöh, sich mit dem Client-Management zu beschäftigen, war, dass Software bislang mehr oder weniger auf Zuruf aktualisiert wurde. Viel Zeit steckte die IT-Abteilung in selbst programmierte Hilfs-Tools – und musste Installationen dennoch dezentral auf dem Client selbst vornehmen. Während dieser Zeit war der Client des Anwenders blockiert. Größere Aktualisierungen wie von Office 2007 auf 2010 führte das IT-Team in Wochenend-Aktionen durch.
Weil die Anzahl der Clients stetig steigt und gleichzeitig die Update-Zyklen immer kürzer werden, suchte aquatherm ein Client-Management-System, mit dem sich die Adminis­tration flächendeckend abdecken und die Ersteinrichtung von Rechnern automatisieren lässt.
Die Verwaltung aller Clients in einer zentralen Oberfläche sollten seine IT-Abteilung entlasten und Raum für strategische Aufgaben schaffen, die sich nicht automatisieren lassen.

Client-Management im Griff

Nach einer Marktevaluierung fiel die Entscheidung zugunsten der ACMP Suite von Aagon, „weil uns dort im Vergleich die Konsole am besten gefiel. Alle Funktionen, die wir be­nötigen, sind unter einem Dach, das ganze Produkt wirkt sehr stimmig und man findet sich schnell darin wieder“, so Thomas Nöh. Mit Unterstützung des Aagon-Service-Teams gelang eine schnelle Implementierung. Anfang 2015 startete aquatherm den Produktivbetrieb der ACMP Suite. Zwei Mitarbeiter aus dem Team arbeiten direkt mit der Suite, drei weitere Kollegen nutzen den Helpdesk.
Anfangs fand mit dem Ausrollen der ersten Rechner automatisch eine Inventarisierung über das Inventory-Modul statt. Knapp ein Jahr später waren bereits 260 Client-Commands angelegt, über die das IT-Team alle administrativen und wiederkehrenden Aufgaben im Rechnernetzwerk automatisiert. Es kann nun schnell auf kritische Updates reagieren und Client-Commands sogar direkt aus dem Helpdesk-Ticketsystem heraus an den Client schicken.
Die Flexibilität der Client-Commands gehört zu Thomas Nöhs „Lieblingsfunktionen“ der ACMP Suite. „Mit genügend Kreativität gibt es nichts, was man darüber nicht umsetzen könnte“, so der IT-Mitarbeiter.
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