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Zeitenwechsel

VM-zentrierter Storage von Tintri

von - 05.02.2016
Neuer VM-zentrierter Storage-Ansatz
Foto: Shutterstock/Joe Techapanupreeda
Konventioneller Speicher von EMC, HPE oder NetApp bedient die Anforderungen Virtueller Maschinen (VM) nicht mehr optimal. Die Zukunft gehört laut Tintri dem "VM-zentrierten" Storage-Konzept.
Konventioneller Speicher mit seinen LUNs und Volumes sei nicht mehr zeitgemäß und halte mit aktuellen Anforderungen nicht mehr mit. Im Zeitalter der Speichervirtualisierung, das überzeugende Effizienz- und Kostengewinne biete, müsse der Speicher konsequent auf Virtuelle Maschinen (VM) zugeschnitten werden, sagt Christoph Spitzer, Senior System Engineer bei Tintri.
Funktionsweise VM-zentrierter Speicher
Neues Konzept: Prinzipielle Funktionsweise von Tintris "VM-zentriertem" Speicher.
(Quelle: Tintri )
Spitzer erläuterte gegenüber unserer Schwesterzeitschrift Computerworld.ch, was er damit meint. Das wichtigste Feature: Für jede VM baut Tintri eine eigene "Quality of Service Lane" auf. Die Speicherzugriffe einer VM lassen sich dadurch - trotz Virtualisierungslayer - schneller abarbeiten. "Das machen nur wir", betonte Spitzer, und sieht darin einen Hauptvorteil (Key differentiator) am Markt.
Außerdem verfolgt Tintri einen Flash-first-Ansatz, schreibt also alle Daten zuerst in den Flash-Speicher. Heuristische Algorithmen fischen dann die weniger stark nachgefragten Daten aus dem Flash und lagern sie auf preiswertere - und langsamere - Speichermedien (wie HDDs) aus - das sogenannte Tiering. Die VMstore T800 Hybrid-Flash Series arbeitet nach diesem Prinzip.

Echtzeit-Einblick in VMs

Speicher an sich generiert noch keine Vorteile; den bieten die Applikationen, die auf dem Speicher laufen. Administratoren verwalten Business-Applikationen und benötigen Einsicht in die Performance-Werte jeder einzelnen VM, um eine gute Service-Qualität zu garantieren. "VM-zentrischer Speicher versorgt Admins mit diesen Analysen in Echtzeit", sagt Kieran Harty, CEO und Mitbegründer von Tintri. Letztlich sinken dadurch Latenzzeiten und Ressourcen werden effizienter ausgelastet.
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