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Avaloq-Studie

Banken sehen Zukunft in Künstlicher Intelligenz

von - 28.01.2020
Foto: Avaloq
Eine aktuelle Studie von Avaloq zeigt auf, dass KI, Robotik und Automatisierung von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Finanzdienstleistungen sind.
Die Hauptergebnisse aus der Avaloq-Studie
(Quelle: Avaloq )
Die Mehrheit (55 Prozent) der Fachleute im Bankwesen und in der Vermögensverwaltung betrachtet Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und Automatisierung als die bedeutsamsten Entwicklungen, welche die globale Finanzdienstleistungsbranche in Zukunft prägen werden. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle Insights Report von Avaloq. Die Untersuchung des Fintech-Spezialists basiert auf der Befragung von 210 Vertreter aus dem Geschäftsbanken-, Retail- oder Private-Banking-Sektor.
Doch KI ist nicht der einzige Trend, den die Finanzbranche scharf beobachtet. Auch die zunehmende Nutzung vermehrt offener und kollaborativer Plattformen (von 34 Prozent der Befragten angegeben) sowie die wachsende Bedeutung der Distributed-Ledger-Technologien und Kryptowährungen (26 Prozent) gehören zu weiteren maßgebenden Entwicklungen.

Aussagen zur digitalen Transformation

Die Studie lotete zudem die Stimmung hinsichtlich der laufenden digitalen Transformation der Branche aus. Sie ergab, dass die digitalen Infrastrukturen in den folgenden drei Spitzenbereichen erhebliche Leistungssteigerungen erzielen: Sicherstellung der Compliance bei sich verändernden Regulationen (48 Prozent); bessere Kundenerlebnisse (46 Prozent) und optimierte Cybersicherheit (42 Prozent).
Mit Blick in die Zukunft wurde ein besseres Kundenerlebnis als der weitaus wichtigste Wettbewerbsvorteil für Banken und Vermögensverwalter in fünf Jahren herausgegriffen: 41 Prozent der Befragten geben dies als ihren bevorzugten Wettbewerbsvorteil an. Damit wird dem Kundenerlebnis im Vergleich zum zweitwichtigsten Faktor "operative Effizienz" (19 Prozent) mehr als die doppelte Bedeutung beigemessen.
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