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Die sieben besten Netzwerk-Tools

Fing — Inventur im Heimnetz

von - 24.05.2013
Fing ist ein Kommandozeilen-Tool, das alle Geräte und Dienste in einem Netzwerk findet, erkennt und auflistet. Auf Wunsch lassen sich die gefundenen Komponenten dann genauer analysieren oder für einen längeren Zeitraum überwachen.
Fing: Umfangreichere Scan-Ergebnisse lassen sich in einer Text- oder HTML-Datei ausgeben und dann etwa im Browser betrachten
Fing: Umfangreichere Scan-Ergebnisse lassen sich in einer Text- oder HTML-Datei ausgeben und dann etwa im Browser betrachten.
Damit das Tool sich von überall aus auf der Kommandozeile aufrufen lässt, fügen Sie den Installationspfad zur Windows-Umgebungsvariablen „Path“ hinzu. Die Kommandozeile muss mit Administratorrechten gestartet werden, damit das Tool die nötigen Zugriffsrechte bekommt. Dazu öffnen Sie „Start, Alle Programme, Zubehör“, klicken mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ und wählen „Als Administrator ausführen“.
Wenn Sie nun beispielsweise eine Übersicht der MAC-Adressen aller Netzwerkgeräte haben möchten, geben Sie am Prompt einfach fing ein.  Der Befehl allein liefert einen knappen tabellarischen Überblick.
So geht’s: Fing spürt alle Geräte und Dienste im Netzwerk auf und versorgt Sie mit allen Informationen über die Komponenten.
So geht’s: Fing spürt alle Geräte und Dienste im Netzwerk auf und versorgt Sie mit allen Informationen über die Komponenten.
Fing kann aber noch mehr, allerdings erfordern erweiterte Funktionen einen ganzen Rattenschwanz von Parametern. Solche Aufrufe erleichtert das Tool, wenn Sie es mit dem Befehl fing --interactive aufrufen. Damit startet eine Routine, die Schritt für Schritt abfragt, was Sie unternehmen wollen. So legen Sie fest, ob nach Geräten oder Diensten gesucht wird, welches Netzwerk gescannt werden und wie die Ausgabe erfolgen soll. Längere Ausgaben lassen sich in diversen Dateiformaten als Tabelle oder als
Logfile abspeichern.
Fing nutzt eine plattformübergreifende Engine und ist auch für Linux und Mac OS zu haben. Darüber hinaus existieren Apps für Android und iOS. Dem Hersteller zufolge steht für die Zukunft eine grafische Bedienoberfläche auch für die Desktop-Versionen auf dem Plan.
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