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ADP-Studie

ITK-Branche beschäftigt Europas zufriedenste Arbeitnehmer

von - 24.02.2017
Arbeiten am Laptop
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Mitarbeitern von IT- und Telekom-Unternehmen geht's in ganz Europa am besten, für Frust im Büro sorgen lahme und veraltete Technologien – das hat ADP in einer neuen Studie herausgefunden.
Vom Bedarf an Weiterbildungsmöglichkeiten über berufliche Neuorientierung bis hin zur Frustration über eingesetzte Technologien: ADP, ein Anbieter von Services und Lösungen für die Personaladministration, hat eine Studie in Auftrag gegeben, für die 9.920 erwachsene Erwerbstätige zu wesentlichen Aspekten ihres Arbeitsplatzes befragt wurden.
Die Studienteilnehmer kamen aus verschiedenen europäischen Ländern – darunter Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Polen, Spanien, die Schweiz sowie Großbritannien und Nordirland – und diversen Branchen.

IT- und Telekom-Unternehmen schneiden gut ab

In vielen Belangen der Studie belegte die IT- und Telekom-Branche Spitzenplätze: sie weist etwa den höchsten Anteil an zufriedenen Mitarbeitern auf (79 Prozent), zudem gaben nur 11 Prozent der Befragten an, unter übermäßigem Stress zu leiden.
Der Branchenvergleich zeigt, dass IT- und Telko-Angestellte am zuversichtlichsten auf ihre berufliche Zukunft blicken. 85 Prozent von ihnen hätten eine positive Einstellung im Hinblick auf die nächsten fünf Berufsjahre – bei den Kunst- und Kulturschaffenden waren es im Vergleich dazu 71 Prozent. Unterstützend kommt hinzu, dass 90 Prozent von ihnen angeben, bereits jetzt über Fähigkeiten und Kenntnisse zu verfügen, die Zukunft gefragt sein werden. Die Arbeitgeber von 81 Prozent der Angestellten würden diese außerdem in ihrem beruflichen Werdegang unterstützen.
Ein Großteil der Mitarbeitenden von IT- und Telekom-Unternehmen (87 Prozent) würde einen Stellenwechsel ins Ausland in Erwägung ziehen. "Vielleicht aufgrund der hohen Nachfrage nach ihren überfachlichen Kompetenzen", vermuten die Autoren der Studie.

Technik-Frust

Für die Studie war nebst den Zukunftsaussichten auch Alltägliches, wie die Frustration am Arbeitsplatz durch Technologie, von Interesse. "Da die Arbeitswelt schnelllebig ist und man immer auf Draht sein muss, kann selbst das kleinste IT-Problem riesige Auswirkungen haben", schreiben die Autoren. Am meisten Nerven kosteten die europäischen Arbeitskräfte langsame und veraltete Technologien sowie eine langsame Internetverbindung.

Attraktivität: Deutschland führt internationalen Vergleich an

In der Rangliste der attraktivsten Länder für Arbeitnehmer aus dem Ausland schaffte es Deutschland auf Platz eins. Damit verdrängt die Bundesrepublik Großbritannien und Nordirland von der Spitze. Grund dafür sei höchstwahrscheinlich der Brexit, heißt es in der Studie.
Zudem gehören Deutsche Arbeitnehmer mit jenen aus den Niederlanden, der Schweiz und Polen zu den Optimisten aus Europa. Polnische Angestellte blicken mir der größten Zuversicht auf ihre berufliche Zukunft
Eine wichtige – nicht ganz neue – Erkenntnis gibt es noch für Arbeitgeber: eine Lohnerhöhung reicht in der Regel aus, um die Motivation der Belegschaft zu steigern. Vergütungen und Arbeitgeberleistungen stellen für knapp die Hälfte aller Befragten den größten Motivationsfaktor dar. Mit größerem Abstand folgen Beziehungen zu Kollegen, eine gute Work-Life-Balance und Lob vom Management.
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