WLAN unterwegs

Mobiler Hotspot Netgear Aircard AC790  im Test

von - 07.12.2015
Netgear Aircard AC790
Netgear bringt mit der Aircard AC790 einen vergleichsweise teuren portablen Hotspot auf den Markt. Wir haben getestet, wie sich das rund 270 Euro teure Gerät im Praxisalltag schlägt.
Wozu braucht man eigentlich heutzutage noch portable Hotspots, wo doch jedes Smartphone via Tethering ein eigenes WLAN aufspannen kann? Für den gelegentlichen Einsatz mag diese Lösung tatsächlich die beste und einfachste sein, wer aber häufiger unterwegs ein stabiles WLAN benötigt und auch mehrere Geräte sicher einbinden will, kommt um die Anschaffung eines separaten Device nicht herum.
Seit Kurzem gibt es hierzu von Netgear mit der Aircard AC790 eine professionelle Lösung, die sich – auch aufgrund des Preises von 269,99 Euro – an Business-Anwender richtet. Wir haben das Gerät im Praxiseinsatz getestet.
Die Einrichtung ist innerhalb weniger Minuten durchzuführen, nachdem man die Micro-SIM in dem Slot unter dem 2.930-mAh-Akku platziert hat und das Gerät mit dem einzigen physischen Knopf gestartet hat, sieht man auch schon den Willkommens-Screen auf dem 2,4-Zoll-Display.
Dieses ist im Vergleich zu den Vorgängermodellen als Touchscreen ausgelegt, der sich trotz der geringen Abmessungen hervorragend bedienen lässt. So hat man innerhalb kurzer Zeit den WLAN-Hotspot benannt, das Passwort festgelegt und kann das erste Gerät verbinden. Um Energie zu sparen, kann man die Sendereichweite des Netzwerks einstellen und das Display-Timeout auf eine Minute stellen, außerdem lässt sich festlegen, nach wie vielen Minuten ohne Anfrage eines Endgeräts der Hotspot abgeschaltet werden soll.