Neuauflage

Intel NUC kommt jetzt mit Kaby-Lake-CPUs

von - 04.01.2017
Intel NUC Kaby Lake
Foto: Intel
Intel stellt auf der CES in Las Vegas eine neue Modellgeneration seiner kompakten NUC-Reihe vor. Die Mini-PCs sind mit Prozessoren der jüngst präsentierten Kaby-Lake-Generation ausgestattet.
Highend-PCs im Miniformat: Intels NUC-Reihe erfreut sich bereits seit mehreren Jahren einer treuen Fangemeinde, die vor allem die kompakten Maße sowie das Leistungsvermögen der Mini-PCs schätzt. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentiert der Chipriese nun eine neue NUC-Generation, die mit performanten CPUs und schnellen Schnittstellen überzeugen soll.
Im Inneren der Mini-PCs werkeln Intel-Core-Prozessoren der siebten Generation (Kaby Lake). Außerdem verfügen die neuen NUC-Gehäuse jetzt bei den stärkeren Modellen über moderne Thunderbolt-3-Ports. Das Einstiegsmodell mit Core i3 muss sich allerdings mit einem USB 3.1 Anschluss zufriedengeben.

Kleiner Leistungsträger: NUC mit Intel Core i7 und 4 GHz

Die Speerspitze des neuen NUC-Line-ups ist mit einem Intel Core i7-7567U ausgestattet, dessen zwei Kerne mit 3,5 GHz getaktet sind und im Turbo sogar 4 GHz erreichen. Die Verlustleistung (TDP) des Prozessors beträgt 28 Watt, als Grafikmodul kommt eine Iris Plus Graphics 650 zum Einsatz. An Arbeitsspeicher können im Dual-Channel-Betrieb maximal 32 GByte DDR4-2133 SODIMMs eingesetzt werden. Zudem unterstützen die Mini-PCs auch Intels neuen Optane-Speicher mit 3D-XPoint-Speicher.
Je nach Gehäusetyp fassen die NUCs neben einer SSD im Format M.2 wahlweise eine herkömmliche 2,5 Zoll HDD oder SSD via SATA3 mit maximal 9,5 Millimeter Bauhöhe. Zusätzlicher Speicher kann zudem über den MicroSD-Kartenslot eingebunden werden. Die übrige Ausstattung der neuen NUC-Generation umfasst Dual-Band WLAN ac, Bluetooth 4.2, 4 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, 1 x HDMI 2.0 mit 4K bei 60 Hz und Gigabit-LAN.

Dreamteam: Intel NUC und Windows 10

Als Betriebssystem sollen die neuen NUCs neben dem obligatorischen Windows 10 auch die üblichen Linux-Distributionen wie etwa Ubuntu oder Linux Mint unterstützen. Gut zu wissen: Dank integrierter Mikrofone kann die Sprachsteuerung Cortana unter Windows 10 ohne zusätzlich Hardware verwendet werden.
Der Einsatz von älteren Windows-Versionen dürfte aufgrund von fehlenden Treibern hingegen kompliziert werden, denn offiziell unterstützen die Kaby-Lake-Chips nur noch die neueste Version des Microsoft-OS.