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Adaptive Fertigung - Stereolithografie-Drucker

von - 09.11.2015
Hochauflösender 3D-Drucker Form 1+ von Formlabs
Foto: Formlabs
Stereolithografie-Drucker erstellen 3D-Objekte mit Hilfe eines Laserstrahls. Am Beispiel des Form 1+ von Formlabs erläutert com! die Funktionsweise derartiger 3D-Drucker.
Bei der Stereolithografie wird ein Modell schichtweise in einem Photopolymer-Bad aufgebaut, das durch einen Laser belichtet wird. Wo der Laserstrahl auf den lichtempfindlichen Kunststoff trifft, härtet dieser aus und es entstehen punktgenau feste Strukturen.
Der Form 1+ von Formlabs ist ein hochauflösender 3D-Drucker, der nach diesem Prinzip arbeitet. Die Laserdiode des Stereolithografie-Druckers ist im Gehäusefuß des Geräts untergebracht. Zudem sind dort Motoren und Umlenkspiegel platziert, die das Laserlicht in den mit flüssigem Kunststoff befüllten Polymertank lenken und punktgenau positionieren.
Bilderstrecke
5 Bilder
Gehäuse des Stereolithografie-Druckers Form 1+ von Formlabs
Umlenkspiegel des Stereolithografie-Druckers Form 1+ von Formlabs
Bauplattform des Stereolithografie-Druckers Form 1+ von Formlabs
Schrittmotoren des Stereolithografie-Druckers Form 1+ von Formlabs

3D-Druck :

So funktioniert ein Stereolithografie-Drucker

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Durch den klaren Boden belichtet der Laserstrahl dann das Harz und so entsteht durch die Aushärtung des Materials Schicht für Schicht das gewünschte Modell. Nach der Entnahme wird nicht gehärtetes Harz in einem Alkoholbad vom Modell entfernt. Die meisten verwendeten Kunststoffe erfordern zudem eine Nachhärtung in einer UV-Belichtungskammer.

Die wichtigsten Eckdaten des 3D-Druckers

  • 0,025 bis 0,2 mm Schichtdicke
     
  • Galliumarsenid-Laserdiode
     
  • Lichtaushärtende Kunststoffe als Baumaterial
     
  • UV-Belichtungskammer zur Nachhärtung

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