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Sicher unterwegs im öffentlichen WLAN

E-Mail-Kommunikation, Ordnerfreigaben

Bei E-Mails gilt grundsätzlich: Keine unverschlüsselte Kommunikation von Inhalten, die vertraulich sind. Jeder ernstzunehmende E-Mail-Server bietet heutzutage auch einen verschlüsselten Zugang an. Wenn sich der Login via Webmail nicht vermeiden lässt, sollten keine E-Mail-Dienste genutzt werden, die nicht über https-Verbindungen zugreifen können. Diese ist im Browser am Kürzel https:// in der Adresszeile zu erkennen. Generell sollte man sich 2019 fragen, ob man noch Nutzer eines nicht-https-geschützten Dienstes sein will.

Achtung bei Ordner- und Netzwerkfreigaben

Bei einem Windows-Rechner sind die Ordnerfreigaben bereits vor Zugriffen in öffentlichen Netzwerken geschützt. Dafür sorgt die Windows-Firewall.
Dennoch sollten Apps für Tablets und Multimedia-Abspielprogramme nach der UPnP-AV-Einstellung überprüft werden. Dieser Standard sorgt dafür, dass Bilder und Videos im Heimnetz gleichzeitig für andere UPnP-Geräte im Netzwerk bereitstehen.
Multimedia-Apps
Ratsam ist, Multimedia-Apps zu deaktivieren, die Android-Geräte über WLAN in einen DLNA-Server verwandeln.
(Quelle: com! professional/ Screenshot)
Überprüfen sollten der Nutzer diese Einstellung vor allem dann, wenn viele private Videos oder Bilder auf dem Gerät gespeichert sind. Ist dem Nutzer allerdings nicht bekannt, welche Apps das sein könnten, sollten vorübergehend sämtliche Medienplayer-Apps abgeschaltet werden, ehe Sie eine Verbindung zum Hotspot aufgebaut wird.

Eine sichere VPN-Verbindung verwenden

Bei längeren sensiblen Surfaktivitäten im Ausland hilft ein Virtual Private Network (VPN). Ein VPN gewährt zusätzlichen Schutz für sichere Internetverbindungen, wobei alle übertragenen Daten verschlüsselt werden. Gerade mit mobilen Geräten gehen viele Anwender unbedacht um.

So bringen Sie Ihr Handy mit VPN sicher ins Netz

Gratis-Anbieter findet man zwar auch zuhauf, aber nach unserer Erfahrung sind diese nicht immer besonders schnell und sicher. Ein Virtual Private Network (kurz VPN) baut eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung von einem Endgerät zu einem VPN-Server auf. Auch der eigene Rechner, Router oder das NAS im Heimnetzwerk kann diese Aufgabe übernehmen. Die VPN-Verbindung dient dann als Verlängerungsarm des heimischen Netzwerks und man erhält von dort eine private Adresse. Das bringt zudem den Vorteil mit sich, dass man Geräte und Server im Heimnetzwerk ohne Portweiterleitungen ansprechen kann. Das Smartphone oder Tablet kann über eine App oder mit Bordmitteln den verschlüsselten Tunnel aufbauen.  
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