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Rekalibrierung

Korrekte Akku-Ladestandsanzeige am Notebook

von - 18.02.2015
Der Akku eines Notebooks hält nur noch wenige Stunden durch, doch der Ladestandsanzeige zufolge ist das Gerät aufgeladen. Eine Akku-Rekalibrierung schafft in diesem Fall Abhilfe.
Foto: Shutterstock.com / Myvector
Der Akku eines Notebooks hält nur noch wenige Stunden durch, doch der Ladestandsanzeige zufolge ist das Gerät aufgeladen. Eine Akku-Rekalibrierung schafft in diesem Fall Abhilfe.
Akkus altern. Das bedeutet, dass die Akkulaufzeit mit der Zeit abnimmt. Die Ladestandsanzeige von Windows berücksichtigt die Alterung des Akkus allerdings nicht, daher wird sie nach einer gewissen Zeit ungenau. Um die Abweichungen zu verhindern, sollte der Akku – und damit die Ladestandsanzeige – in regelmäßigen Abständen neu kalibriert werden.
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Eine Rekalibrierung erreicht man, indem ein kompletter Ladezyklus durchgeführt wird. Das bedeutet: Der Akku wird zunächst vollständig geladen – bis die Akkuanzeige 100 Prozent angibt. Im Anschluss daran wird das Notebook vom Stromnetz getrennt, damit es den Akku nutzt. In der Systemsteuerung werden dann die Energieoptionen so konfiguriert, dass alle Stromsparmaßnahmen deaktiviert sind. Das Notebook sollte nun so lange laufen, bis der Akku vollständig entladen ist – und es sich selbsttätig ausschaltet.
Hinweis: Wer während der Entladezeit am Notebook arbeiten möchte, sollte alle Dateien in kurzen Abständen speichern, weil Windows keine Warnung ausgibt, bevor sich das Notebook abschaltet.
Ist das Notebook komplett entladen, schließt man das Netzteil wieder an und lässt das Gerät vollständig aufladen. Jetzt funktioniert die Ladestandsanzeige wieder korrekt. Nach der Rekalibrierung sollte man nicht vergessen, zu den ursprünglichen Energieoptionen zurückzukehren, um den Stromverbrauch zu reduzieren.
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