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Virtualisierung

Windows-PC als virtuelle Maschine aufheben

von - 05.06.2013
Windows-PC als virtuelle Maschine aufheben
Lassen Sie Ihren alten Windows-7-PC nach dem Umstieg auf Windows 8 als virtuelle Maschine weiterleben. Mit Xen Convert und Virtual Box ist das kein Problem.
Wenn Sie zum Beispiel von Windows 7 auf Windows 8 umsteigen, dann müssen Sie in der Regel auch Ihre Daten umziehen. Kein Problem, denken Sie? Stimmt, eigentlich ist es das nicht. Aber haben Sie auch an die Bookmark-Datei von Firefox gedacht? Und an Ihre E-Mails? Und an die nützlichen Sofort-Tools, die Sie vor langer Zeit nach „C:\Programme“ kopiert haben?
Über all das müssen Sie sich kein Kopfzerbrechen machen, wenn Sie Ihren jetzigen PC einfach komplett aufheben – als virtuelle Maschine.
Gegenüber einer Sicherung als Image hat das zwei Vorteile. Erstens können Sie den virtuellen PC jederzeit starten und nach Belieben auf alle Dateien und Programme zugreifen. Zweitens können Sie mit der virtuellen Maschine auch alte Hardware weiterverwenden, die von Windows 8 vielleicht nicht mehr unterstützt wird.
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Xen Convert herunterladen: Sie laden das Programm Xen Convert auf dem alten Windows-7-PC herunter. Es erstellt eine virtuelle Kopie des PCs.
Kopie vom Windows-7-PC erstellen: Sie installieren Xen Convert und speichern eine virtuelle Kopie Ihres jetzigen PCs als VHD-Datei auf einer externen Festplatte.
VHD-Datei auf den neuen PC kopieren: Sie kopieren die VHD-Datei von der externen Festplatte auf den neuen Rechner, etwa auf einen Windows-8-PC.
Windows-7-PC unter Windows 8 starten: Auf dem neuen Windows-8-PC erstellen Sie mit Virtual Box eine virtuelle Maschine. Darin starten Sie den alten Windows-7-PC.

So geht’s :

PC als virtuelle Maschine aufheben

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Das brauchen Sie für Ihren virtuellen PC

Das Tool Xen Convert 2.5 erstellt eine virtuelle Kopie Ihres jetzigen PCs. Um die Kopie zwischenzuspeichern, brauchen Sie eine externe Festplatte. Auf dem neuen PC benötigen Sie dann noch Virtual Box, um die virtuelle Kopie des alten PCs zu starten.
  1. Externe Festplatte
    Nehmen Sie eine beliebige USB-Festplatte. Um sicherzugehen, sollte sie so groß sein wie die Festplatte, die jetzt in Ihrem PC steckt. Sie kann auch etwas kleiner sein, falls Sie gar nicht alle Partitionen Ihres jetzigen PCs virtualisieren wollen.
     
  2. Xen Convert
    Die kostenlose Software Xen Convert kopiert Ihren kompletten PC – oder nur ausgewählte Partitionen – in eine VHD, eine virtuelle Festplatte.
     
  3. Microsoft .NET Framework
    Das Microsoft .NET Framework 4 brauchen Sie, damit sich Xen Convert installieren lässt. Ob die Software bereits installiert ist, prüfen Sie mit [Windows R] und appwiz.cpl.
     
  4. Virtual Box
    Zum Start des virtualisierten PCs benötigen Sie eine Virtualisierungssoftware – etwa Virtual Box.
Hinweis: Wenn Sie bereits Vmlite einsetzen, dann lässt sich die virtuelle Maschine Ihres alten PCs auch damit starten. Sie müssen Vmlite nicht durch Virtual Box ersetzen. Die Bedienung weicht dann etwas von der in diesem Artikel beschriebenen ab.
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