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PC-Pannen

5 Notfälle - 5 Tools

von - 26.12.2012
5 Notfälle - 5 Tools
Fünf typische PC-Pannen kontern Sie mit diesen fünf Tools. Alle lassen sich als bootfähige Live-Systeme auch dann noch einsetzen, wenn scheinbar gar nichts mehr geht.
Ohne Vorwarnung fährt der Rechner nicht mehr hoch, ein Lösegeld-Trojaner macht sich breit oder das Admin-Passwort fällt einem nicht mehr ein.
Die fünf häufigsten Notfallsituationen kontern Sie jeweils mit einem Live-Tool. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es richtig einsetzen. So bekommen Sie wieder Zugang zu Ihrem PC und retten zumindest Ihre unersetzlichen Daten. 

"Typische" Notfälle

Parted Magic: Das Live-System rückt mit einem ganzen Werkzeugkasten zur Analyse und Rettung von Problem-PCs an, darunter ein „Partition Editor“, ein „System Profiler“ und ein „Network Manager“.
Parted Magic: Das Live-System rückt mit einem ganzen Werkzeugkasten zur Analyse und Rettung von Problem-PCs an, darunter ein „Partition Editor“, ein „System Profiler“ und ein „Network Manager“.
Versehentlich die falschen Dateien gelöscht hat wohl jeder schon einmal. Wenn dann der Papierkorb bereits geleert wurde und es um besonders sensible Daten geht, sind forensische Methoden angesagt, wie sie das Duo OSF Clone und OSF Mount ermöglicht. Wenn Windows oder der PC überhaupt nicht mehr starten, booten Sie mit Parted Magic vom USB-Stick und retten Ihre Daten.
Wenn Schädlinge den Computer lahmgelegt haben, ist ein Eingriff mit Antivirensoftware von außerhalb des Systems am wirkungsvollsten.
In eine besondere Notsituation bringt das gemeine vergessene Passwort seine Opfer. Ein Passwortknacker verschafft Ihnen wieder Zutritt.
Einen beschädigten MBR reparieren Sie zwar mit Windows-Tools, doch auch hier müssen Sie von außen heran, weil das System nicht mehr startet.

Rettungs-Sticks aus ISO-Dateien

Rufus: Schnelles Freeware-Tool, das aus ISO-Images Live-Sticks erzeugt.
Rufus: Schnelles Freeware-Tool, das aus ISO-Images Live-Sticks erzeugt.
Rufus erstellt aus einer ISO-Datei im Handumdrehen einen Live-Stick, der Ihnen wieder Zugang zum PC verschafft. Dazu stecken Sie einfach den USB-Stick am PC an und starten die heruntergeladene EXE-Datei. Über das Dropdown-Element „Device“ wählen Sie den USB-Stick aus, den Sie beschreiben wollen. Stellen Sie dann als „File system“ „FAT32“ ein. Unter „New volume label“ geben Sie dem Stick einen Namen. Darunter finden Sie die Format-Optionen. Setzen
Sie jeweils ein Häkchen, um etwa nach fehlerhaften Blöcken zu suchen oder die Schnellformatierung zu verwenden. Hinter der Option „Create a bootable disk using“ stellen Sie ein, dass der Stick ein Live-System aus einem ISO-Image aufnehmen soll. Die ISO-Datei lässt sich über den Button mit dem CD-Laufwerk-Symbol auswählen.
Navigieren Sie zur gewünschten ISO-Datei und wählen Sie sie per Doppelklick aus. Sie wird in Rufus anschließend am unteren Fensterrand als „Using ISO: “ angezeigt. Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Klicken Sie auf „Start“, um mit der Umwandlung des USB-Sticks in einen Live-Stick zu beginnen.
Live-Sticks für alle Eventualitäten können Sie im Voraus anfertigen. Doch auch im Notfall sind sie schnell hergestellt. Was Sie brauchen, sind nur ein USB-Stick und ein PC mit DVD-Laufwerk oder Internetanschluss.
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