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Neue Techniken in Windows 8

Der Schnellstart Fast Boot

von - 31.08.2012
Windows 8 fährt nicht mehr vollständig herunter. Daher startet es in sieben Sekunden.
Die Technik, die den 7-Sekunden-Start ermöglicht, heißt Fast Boot. Microsoft wendet hier einen Trick an: Die verkürzte Boot-Zeit ergibt sich daraus, dass Windows 8 beim Herunterfahren eine Mischung aus dem kompletten Shutdown und dem Ruhezustand (Hibernate) nutzt.
Fast Boot vereint sozusagen die Vorteile beider Methoden. So wird einerseits wie beim Herunterfahren die Sitzung des Anwenders vollständig beendet. Systemkomponenten hingegen, etwa der Kernel und die Treiber, werden in ihrem aktuellen Zustand aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte geschrieben. Dieser Zustand heißt Zero-Power-Modus — der PC benötigt keinen Strom mehr. Bei Notebooks können Sie jetzt etwa einen defekten Akku wechseln, ohne Daten zu verlieren.
PC ausschalten: Windows 8 lässt sich nur noch über die Kommandozeile vollständig herunterfahren
Wird der PC neu gestartet, muss Windows nur die Datei auslesen und die Inhalte in das RAM zurückschreiben.
Fast Boot hat einen großen Nachteil: Wenn Sie neue Hardware in den PC einbauen, dann stimmt der gespeicherte Zustand nicht mehr mit dem des startenden PCs überein. Das kann zu einem Bluescreen führen. Vor einem Umbau sollten Sie daher Windows 8 mit einem Kommandozeilenbefehl komplett herunterfahren: shutdown /s /full /t 0.
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