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Microsoft Surface Pro 6 im Test

Tastatur kostet extra

von - 07.06.2019
Beim eingangs genannten Preis fehlt allerdings noch etwas Wichtiges: Das Surface Pro 6 wird erst dann zum Conver­tible, wenn man auch die optionale Docking-Tastatur in den Warenkorb legt, das Type Cover. Je nach Modell kostet das hintergrundbeleuchtete Keyboard zwischen 150 Euro (Surface Pro Type Cover) und 170 Euro (Surface Pro Signature Type Cover, mit Alcantara-Material bezogen). Es steht in diversen Farbvarianten von Schwarz über Platingrau bis Bordeauxrot zur Auswahl.
Extra bezahlen lässt sich Microsoft außerdem den digitalen Eingabestift Surface Pen, der mit 110 Euro zu Buche schlägt. Der Gesamtpreis für unser Testmodell stieg so auf insgesamt 1500 Euro.
Weil die Tastatur beim Surface Pro 6 nur als Zubehör zählt, sind alle Anschlüsse an der Tablet-Einheit untergebracht. Sie fallen mit USB 3.0, Mini-DisplayPort, MicroSD-Kartenleser und dem Headset-Anschluss allerdings einigermaßen mager aus. Wer mehr Schnittstellen benötigen sollte, kann sie über das wiederum optionale Surface Dock (230 Euro) nachrüsten. Dann kommen vier USB-3.0-Ports, zwei Mini-DisplayPorts, Gigabit Ethernet und ein Audio-Ausgang zum Anschluss-Sortiment dazu.

Übersichtliches 3:2-Display

Der IPS-Bildschirm des Surface Pro 6 löst mit 2736 x 1824 Pixeln auf, was umgerechnet dem praktischen 3:2-Seitenverhältnis entspricht. Im Hoch- und Querformat bekommen Anwender damit mehr Inhalt zu Gesicht als bei klassischen 16:9-Displays, denen es dafür an Höhe fehlt.
Durch die hohe Leuchtstärke von durchschnittlich 464 cd/m² ist die spiegelnde Display-Oberfläche auch nicht weiter dramatisch, wenngleich nicht so ergonomisch wie der matte Bildschirm des Toshiba-Convertibles.

Testergebnis

Note
2
Gehäuse: Sehr stabil, kommt ohne Lüfter aus
Display: Praktisches 3:2-Seitenformat
+
Ausstattung: Tastatur und Stift kosten extra
Garantie: Nur ein 1 Jahr
-
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