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Formlabs Form 1+ 3D-Drucker im Test

Qualität und Preis des Form 1+ 3D-Drucks

von - 04.11.2015
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Jedoch sollte man, wenn man keine eigenen Prototypen erstellt, darauf achten, dass die Modelle speziell für den Stereolithografie-Druck geeignet sind. Drucke mit STL-Dateien, die für FDM-Drucker optimiert waren, ergaben im Test teilweise deutliche Abweichungen in den Maßen.
Auch sollte man sich vor jedem Ausdruck am Bildschirm noch einmal versichern, dass das Modell so platziert ist, wie es sein sollte. Die Software platziert die Modelle beim Laden mehrerer Modelle nicht automatisch, sondern sorgt lediglich dafür, dass sich die Grundflächen nicht überschneiden. So kann es passieren, dass schräg gestellte Teile ineinander verschränkt gedruckt werden, wenn man vergisst, sie abschließend platzieren zu lassen.
Angesichts der Materialpreise sind solche Fehldrucke durchaus ärgerlich. Formlabs liefert derzeit sieben Sorten Kunstharz zu Preisen ab 135 Euro pro Liter. Dazu gehören ein „gewöhnliches“ Harz in Transparent, Weiß, Grau und Schwarz sowie ein flexibles, ein besonders stabiles und ein gussfähiges Harz, mit dem sich Modelle für den Formguss herstellen lassen. Zu den Verbrauchsmaterialien zählen auch der Harztank und die Druckplattform, die eine beschränkte Lebensdauer haben. Man kann sie für rund 50 beziehungsweise 90 Euro nachkaufen.

Testergebnis: Formlabs Form 1+

Note

1,5

Pro

Kontra

Druckqualität: Hohe Auflösung; glatte, ansehnliche Modelle

Preise: Gerät und Verbrauchsmaterialien sind relativ teuer

Bedienung: Perfektes Plug and Play

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