5 Curved Monitore im Vergleichstest

Fünf Geräte ab 34 Zoll im Test

von - 16.05.2017
Testsieger: Der Dell UltraSharp U3417W leistete sich keine Schwäche und ist vergleichsweise günstig.
(Quelle: Dell)
Acer XR342CK, AOC AGON AG352UCG, Asus Designo Curve MX34VQ, Dell UltraSharp U3417W und Philips BDM4037UW hießen die fünf Kandidaten. Die getesteten Curved Displays kosten zwischen 690 und 1000 Euro und können mindestens 3440 x 1440 Pixel (UWQHD) darstellen. Das ist mehr als das Doppelte der Full-HD-Auflösung.
Auf dem Schreibtisch beanspruchen die Monitore mindestens 81 Zentimeter Platz in der Breite und zwischen 23 und 31 Zentimeter Stellfläche in der Tiefe. Besonders viel Raum benötigt der Philips BDM4037UW, der zum Testzeitpunkt größte im Handel erhältliche Curved-Monitor. Für ihn muss man ein 90 Zentimeter breites Fleckchen reservieren. Weil der BDM4037UW anders als das Quartett aus Acer, AOC, Asus und Dell nicht das 21:9-Format, sondern das 16:9-Format verwendet, ragt er mit 64 Zentimetern auch besonders weit in die Höhe und ist damit im wahrsten Sinne des Wortes ein Hingucker. Das gilt eigentlich auch für sämtliche Mitbewerber im Test, denn sie überzeugten alle durch ihre gute Bildqualität.
Mit dem Fotospektrometer unter die Lupe genommen, offenbarten die Monitore zwar die eine oder andere Ungenauigkeit bei der Farbdarstellung. Verwendet man sie jedoch hauptsächlich für Office-Anwendungen und nicht für farbverbindliches Arbeiten, spielen die kleinen Abweichungen weder eine Rolle noch dürften sie Nutzern wirklich auffallen. Dennoch war bei zwei Monitoren noch eine Steigerung drin. Der Dell UltraSharp U3417W war so gut voreingestellt, dass er sich ohne weitere Kalibrierung sofort für die Bildbearbeitung einsetzen ließ. Nachmachen konnte ihm das nur der ähnlich gut konfigurierte Philips BDM4037UW.
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Gebogene Monitore:

5 Curved Monitore im Vergleichstest

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Dell UltraSharp U3417W

Acer XR342CK

Philips BDM4037UW

AOC AGON AG352UCG

Asus MX34VQ

Testergebnis

Ausstattung

(max. 20)

18

19

18

14

17

Ergonomie

(max. 30)

28

28

20

27

23

Bildqualität

(max. 50)

43

31

39

35

31

Gesamtpunktzahl

(max. 100)

89

78

77

76

71

Note

Sehr gut

Gut

Gut

Gut

Gut

Preis-Leistungs-Verhältnis

sehr gut

gut

sehr gut

gut

gut

Note sehr gut: 100–85 Punkte, Note gut: 84–70 Punkte, Note befriedigend: 69–50 Punkte,Note ausreichend: 49–30 Punkte, Note mangelhaft: 29–10 Punkte, Note ungenügend: 9–0 Punkte

Ersatz für mehrere Monitore

Wegen ihrer stattlichen Ausmaße war es für die Testkandidaten ein Leichtes, mehrere kleinere Monitore zu ersetzen. Am besten gelang das dem Philips BDM4037UW: Über seine 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln zeigt das 40-Zoll-Gerät genauso viele Bildinformationen an wie vier Full-HD-Bildschirme zusammen. Mit Ausnahme des AOC AGON AG352UCG können die Curved Displays über einen Bild-im-Bild-Modus ein zweites Monitorbild in einem Fenster anzeigen.
Weitere Bildschirme an den Curved-Monitor anzuschließen und so die Desktop-Fläche zu vergrößern, funktionierte dagegen nur bei den Geräten von Acer und Dell. Per Daisy-Chain-Schaltung passten dann maximal drei weitere Displays an den Acer XR342CK und ein weiteres Display an den Dell UltraSharp U3417W.

Top-Ergonomie: Acer, AOC, Dell

Von den fünf Monitoren im Test waren der Acer XR342CK, der AOC AGON AG352UCG und der Dell UltraSharp U3417W ergonomisch am besten aufgestellt. Alle drei lassen sich sowohl in der Höhe verstellen und seitlich drehen als auch nach vorne und hinten neigen. Mehr Kompromisse beim Aufstellen auf dem Schreibtisch muss man bei Asus und Philips machen. Beide Monitore erlauben nur eine Neigung nach vorne und hinten, wobei sie noch etwas weniger Spielraum zulassen als das Trio von Acer, AOC und Dell.
Ein Blaulichtfilter, der die blauen Lichtanteile des Bilds reduziert und damit einer Ermüdung der Augen entgegenwirkt, gehörte dafür, mit Ausnahme des Philips BDM4037UW, zum Ergonomie-Repertoire jedes Curved-Monitors im Test.

Fazit

Mit einer Gesamtpunktzahl von 89 Punkten aus den drei Wertungskategorien Ausstattung, Ergonomie und Bildqualität schnitt der Dell UltraSharp U3417W am besten ab und wurde mit der Note „Sehr gut“ Testsieger. Die Auszeichnung Preistipp sicherte sich mit der zweitbesten Bildqualität der Philips BDM4037UW für 690 Euro.

Testergebnisse im Detail

Wie sich die getesteten Monitore im Detail geschlagen haben, erfahren Sie in folgenden Beiträgen:

Acer XR342CK

Acers Curved-Monitor XR342CK bietet für einen hohen Preis eine sehr gute Ergonomie und eine umfangreiche Ausstattung mit vielen Schnittstellen.

AOC AGON AG352UCG

Das Gerät mit 35 Zoll Bildschirmdiagonale lässt sich flexibel einrichten. Dank des leuchtstarken Panels eignet sich das Curved Display von AOC auch in hellen Umgebungen.

Asus MX34VQ

Das Schmuckstück Asus MX34VQ glänzt mit praktischen Extras wie einem integrierten Qi-Lader und einem Blaulichtfilter. Leider lässt sich der 34-Zoll-Monitor nur bedingt an den Arbeitsplatz anpassen.

Dell UltraSharp U3417W

Dell bietet mit dem Modell UltraSharp U3417W einen Curved-Monitor, der gezielt auf Business-Nutzer ausgerichtet ist. Im Test überzeugt das Gerät vor allem dank seiner hohen Bildqualität.

Philips BDM4037UW

Der UHD-Monitor Philips BDM4037UW besitzt ein imposantes Curved Display mit 40 Zoll Diagonale. Trotzdem ist der Display-Riese mit einem Preis von knapp 700 Euro vergleichsweise günstig.

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