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Wie KMUs die Zielgruppen von morgen aufspüren

Interne Erfolgsmessung

von - 19.06.2019
Einige soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit, die Daten direkt in der Plattform zu analysieren. Die Funktionen dieser Tools sind im Vergleich zu kommerziellen Analyse-Tools meist eingeschränkt, stellen aber einen guten Einstieg dar.
Facebook bietet Social-Media-Analysen über die Facebook-Insights-Plattform an. Dieses Tool ist für alle Unternehmen verfügbar, die mehr als 30 Fans haben. Es zeigt detaillierte Metriken zu Posts und Reichweiten an, Publikumsanalysen enthalten demografische und standortbezogene Informationen, und Engagement-Metriken zeigen, welche Art von Inhalten am besten funktioniert.
Björn Eichstädt
Geschäftsführender Gesellschafter bei Storymaker
www.storymaker.de
Foto: Storymaker
„Je mehr die Leute auf Wunder-Tools hoffen, die ihnen alles abnehmen, desto mehr
hören sie auf, selbst zu denken.“
Google Analytics ist in erster Linie ein Webanalyse-Tool und liefert eine Übersicht der Social-Media-Seiten, die Traffic auf die Unternehmenswebseite lenken. Auch Twitter und Instagram bieten einfache Analysefunktionen.
Wie immer gilt: Qualität hat ihren Preis. So verfügen viele kostenpflichtige Tools über deutlich fortgeschrittenere Funktionen und mehr Flexibilität. Das bedeutet tiefergehende Einblicke, die weit über das Zählen von Mentions und Likes hinausgehen.
Die Informationen mit anderen Kanälen zu verknüpfen und Ergebnisse sinnvoll zusammenzufassen, ist nicht einfach. „Meine Einschätzung ist, dass die Herausforderung die Vernetzung ist. Plattformen wie Facebook sind stark daran interessiert, dass die Nutzer und am besten auch die Daten auf ihrer Plattform bleiben“, erklärt Thomas Kaczensky. „Facebook ist weit entwickelt, was Performance-Messungen angeht. Die haben auch ein eigenes Kampagnen-Ranking, um die Wirksamkeit zu bewerten.“ Allerdings sind viele Daten in Facebook für externe Tools nicht zugänglich. „Aber Facebook öffnet sich langsam“, so Kaczensky weiter.
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