Aktuelle Bedrohungen

RSA kämpft gegen Cybercrime as a Service

von - 22.03.2016
Cybercrime
Foto: Fotolia / Mikko Lemola
Unternehmen sehen sich immer härteren Cyberattacken ausgesetzt. Die Angreifer feilen ständig an neuen Einbruchsmethoden, verfügen über Geld und sind international organisiert.
Auch Gurus können irren: 2008 sagte Verschlüsselungs-Legende Bruce Schneier großen Sicherheitskonferenzen wie der RSA Conference ein baldiges Ende voraus. Das Gegenteil ist eingetroffen. Vergangenes Jahr verzeichnete die jährlich stattfindende RSA-Konferenz in San Francisco mehr als 33.000 Besucher, etwa 500 Aussteller waren dort mit Ständen vertreten. Damit ist dieses Zusammentreffen von Sicherheitsexperten die größte Security-Konferenz weltweit.
Rashmi Knowles
Rashmi Knowles
Chief Security Architect von RSA Europa
Foto: EMC
„Die Identität einer Person innerhalb einer Organisation oder eines Unternehmens ist ein zentraler Angriffspunkt für Attacken auf Netzwerke und Infrastruktur.“
Woran liegt es, dass die RSA-Konferenz in San Francisco nach wie vor riesigen Zulauf hat? Die Antwort ist einfach: Das Ausmaß der Cyberattacken durch organisierte Kriminalität und die Aktivitäten vieler Regierungen ist inzwischen so erdrückend, dass sich die Unternehmen zwangsläufig bemühen müssen, mehr über effiziente Gegenmaßnahmen und über Präventionsmöglichkeiten zu erfahren.

Cybersecurity-Trends

Auf einer der kleineren Konferenzen, die RSA während des ganzen Jahres rund um den Globus veranstaltet, zeigte Rashmi Knowles, Chief Security Architect Europa, im November in Abu Dhabi, wie sich die Bedrohungslandschaft (Threat Landscape) aus RSA-Sicht darstellt.
Man müsse zum Beispiel wissen, dass Sicherheit für die Mitarbeiter eines Unternehmens etwas Unterschiedliches bedeuten kann, je nach Erfahrung, Know-how oder Position. Die Identität, die einer Person von den für das Identitätsmanagement Zuständigen innerhalb einer Organisation oder eines Unternehmens zugeschrieben wird, ist laut Knowles ein zentraler Angriffspunkt für Attacken auf Netzwerke und Infrastruktur.
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