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Viren in PDF-, JPG- und DOC-Dateien

Sicherheitslücken in Java und Microsoft Word

von - 25.06.2014

Oracle: Java

Microsoft Word: Auch Word-Dokumente werden immer wieder für Exploits verwendet und sollten daher nur geöffnet werden, wenn man den Absender des Dokuments kennt.
Microsoft Word: Auch Word-Dokumente werden immer wieder für Exploits verwendet und sollten daher nur geöffnet werden, wenn man den Absender des Dokuments kennt.
Ebenfalls unter den Top 10 der Programme mit den meisten Schwachstellen ist Oracles Java. Java ist eine Programmiersprache, deren Programme nicht in Maschinensprache, sondern in einen sogenannten Byte-Code übersetzt wird. Dieser Byte-Code kann auf beliebigen Plattformen ausgeführt werden, unter Windows, Linux und Mac OS X, ohne dass das Programm dafür neu kompiliert werden müsste.
Voraussetzung ist lediglich, dass die Java-Laufzeitumgebung installiert ist. Wenn Sie keine Programme verwenden, die in Java geschrieben wurden, dann deinstallieren Sie die Laufzeitumgebung.

Microsoft Word: DOC, DOCX

Word ist überaus weit verbreitet. Dementsprechend viele Sicherheitslücken wurden in Word bereits entdeckt – und auch wieder geschlossen. Eine Alternative zu Microsoft Word ist Open Office Writer. Zwar kann Writer Word nicht in allen Fällen ersetzen, eine bessere Alternative gibt es aber nicht.
Ist man auf Microsoft Word weiterhin angewiesen, dann ist es umso wichtiger, nur Word-Dokumente aus vertraulichen Quellen zu öffnen. Denn selbst wenn es gerade keine aktive oder bekannte Sicherheitslücke in Word gibt, sind Word-Dokumente potenziell gefährlich. In ein Word-Dokument lassen sich nämlich andere Dateiformate einbinden, etwa Flash-Videos. In den eingebetteten Flash-Videos wiederum können sich Exploits verbergen, die dann das System befallen.
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