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Marktübersicht

Thin Clients als smarte PCs für die Cloud-Ära

von - 27.12.2018
PC mit Tastatur
Foto: Lemberg Vector studio / shutterstock.com
Der vielseitige Markt für Thin Clients bringt innovative Produkte hervor. Die Migration auf Thin Clients in Kombination mit Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebungen kann zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.
Wenn es um das Thema Arbeitsplatzrechner geht, dann spielt der klassische Desktop-PC immer noch die erste Geige. Dabei steht mit Thin Clients schon längst eine Alternative zu den „Fat Clients“ bereit, wie Desktop-PCs häufig auch genannt werden.
Sinnvoll sind Thin Clients vor allem dort, wo Standard­anwendungen wie Office laufen und stationäre Arbeitsplätze vorherrschen. Damit zählen Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, dem Bildungssektor oder dem Finanzdienstleistungsbereich, aber auch öffentliche Verwaltungen zu den klassischen Zielgruppen für die schlanken Systeme. Wenn Unternehmen in ihrem Unternehmensnetzwerk von Desktop-PCs auf Thin Clients migrieren und das mit Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebungen kombinieren, dann realisieren sie im Idealfall erhebliche Kostensenkungen.

Die Marktsituation

Die weiterhin steigende Nachfrage nach Cloud-Lösungen hält auch den Markt für Thin-Client-Angebote in Bewegung. Den Analysten von IDC zufolge stieg der globale Umsatz zwischen 2016 und 2017 bei annähernd gleichen Stückzahlen um 1 Prozent. In den USA belief sich der Erlös auf 422 Millionen Dollar, in Westeuropa auf 424 Millionen Dollar oder 28 Prozent der weltweiten Thin-Client-Verkäufe. Die sollen nach Ansicht von Marktforschern auch weiterhin moderat, aber dennoch kontinuierlich zulegen. So schätzen die Experten von ResearchAndMarkets.com, dass sich der weltweite Markt für Thin Clients bis 2023 jedes Jahr um durchschnittlich 1,8 Prozent vergrößert und 2023 ein Volumen von 1,32 Milliarden Dollar erreicht.
Obwohl das Endgerät bei der zentralen Datenspeicherung nur eine untergeordnete Rolle spielt, können speziell Thin Clients durch ihre Systemarchitektur einem Unternehmen dabei helfen, neuen Sicherheitsrisiken effektiv zu begegnen sowie neue Herausforderungen bezüglich der Sicherheit zu stemmen. Dazu zählen zum Beispiel die Vorgaben der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
In Europa schreibt man das Thema Datensicherheit demgemäß besonders groß. Laut „IDC European Multi-Cloud Survey 2018“ sehen es mehr als 40 Prozent aller befragten Unternehmen als ihre wichtigste Aufgabe an, die Sicherheit und Compliance ihrer IT-Infrastruktur kurzfristig zu ver­bessern.
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