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Leistungsstarke Mini-PCs für den Arbeitsplatz

Mini-PCs von Zotac und Asus als NUC-Alternative

von - 15.10.2014
Zotac Zbox O-Serie: Das Kugeldesign passt gut in Vorzeigebüros.
Zotac Zbox O-Serie: Das Kugeldesign passt gut in Vorzeigebüros.
Das chinesische Unternehmen Zotac bietet wie Giga­byte eine sehr breite Palette von Mini-PCs an. Sie werden unter dem Namen Zbox zusammengefasst.
Die einzelnen Serien unterscheiden sich äußerlich in der Gehäuseform. So ähnelt beispielsweise die O-Serie einer Kugel, die Nano- und die C-Serie hingegen sehen einem NUC-PC zum Verwechseln ähnlich. Und die E- und die M-Serie gleichen in der Form einem externen DVD-Brenner mit Standfuß.
Die Mini-PCs gibt es sowohl mit Intel- als auch mit AMD-Prozessoren, wobei man bei den Intel-CPUs zwischen Celeron und Core i3, i5 und i7 wählen kann. Bei den Varianten mit AMD-CPU ist die Auswahl deutlich eingeschränkt.
Verfügbar sind die Mini-PCs als Barebone oder als Komplettsystem inklusive Festplatte und Arbeitsspeicher – das Betriebssystem fehlt jedoch bei jeder Zbox und muss extra besorgt werden. Etwas Besonderes unter den Mini-PCs stellt die C-Serie dar, die auf der diesjährigen Computex in Taiwan vorgestellt wurde. Alle Varianten – angefangen beim System mit Celeron-CPU bis hin zu dem mit Core-i5-Prozessor und dem Gespann aus AMD-A6-1450-CPU und Radeon HD 8250 – sind passiv gekühlt. Wird noch eine SSD eingebaut, sind diese Systeme nicht zu hören.
Geräuschlosigkeit ist beispielsweise in Großraumbüros oder Besprechungsräumen wichtig, wo Lüftergeräusche stören. Auch preislich ist die C-Serie interessant. So kostet das High-End-Modell Zbox CI540 Nano Plus inklusive 4 GByte RAM und einer SSD mit 64 GByte Speicherplatz 439 Euro.

Asus Vivo PC

ASUS Vivo PC V60: Der Mini-PC ist bereits fertig montiert und mit einem vorinstallierten Windows ausgestattet.
ASUS Vivo PC V60: Der Mini-PC ist bereits fertig montiert und mit einem vorinstallierten Windows ausgestattet.
Bei den Lösungen von Asus hat man die Wahl zwischen der Eee Box und der Vivo-PC-Serie. Da die Eee-Box-Serie maximal mit einem Celeron-Prozessor ausgestattet ist, eignet sie sich vor allem für leichte Arbeiten, etwa in einem Callcenter, oder als PC in Bildungseinrichtungen.
Wer mehr Leistung benötigt, greift besser zur Vivo-Serie. Hier sind Konfigurationen bis hin zu einem Core-i5-Prozessor möglich. In der Form gleicht die Vivo-Serie den NUC-PCs, jedoch ist das Gehäuse mit einer Grundfläche von 19 x 19 Zentimetern etwas größer.
Da es sich bei den Mini-PCs von Asus um Fertiglösungen handelt, sind sie bereits mit Festplatte und RAM ausgestattet. Das Betriebssystem ist ebenfalls schon installiert. Man hat hier die Wahl zwischen Windows 7 und 8. Preislich ist der Vivo PC ebenfalls attraktiv. Das Modell mit Core i5, 500-GByte-Festplatte und 4 GByte RAM kostet knapp 500 Euro.
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