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Fritzbox-Protokolle entschlüsselt

PPPoE, Stromverbrauch, Anrufliste und Online-Zähler

von - 14.10.2013

PPPoE-Fehler

PPPoE steht für Point-to-Point Protocol over Ethernet und ist ein Netzwerkprotokoll, das bei ADSL-Anschlüssen zum Einsatz kommt.
Protokolleinträge zu PPPoE-Fehlern sind in der Regel wenig aussagekräftig. Ein Beispiel ist „PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung. pado: wrong state“.
Hintergrund: Beim Aufbau einer DSL-Verbindung schickt der Rechner des Nutzers ein PADI-Paket los (PPPoE Active Discovery Initiation) und erhält als Antwort ein PADO-Paket (PPPoE Active Discovery Offer). Wenn innerhalb einer festgelegten Zeitspanne kein PADO-Paket zurückkommt, dann erscheint die genannte Fehlermeldung.
Normalerweise tauchen PPPoE-Fehler nur einmal auf und verschwinden von selbst wieder.

Stromverbrauch wird reduziert

Ein nicht seltener Protokolleintrag besagt, dass der Stromverbrauch reduziert wird. Das gehört zu den Energieeinstellungen des Routers. Er reduziert die WLAN-Leistung auf etwa zehn Prozent, sobald er erkennt, dass keine WLAN-Geräte mehr angemeldet sind. AVM nennt das Green AP-Modus.
Daher geht der Meldung über den reduzierten Stromverbrauch immer eine Meldung voraus, dass ein WLAN-Gerät abgemeldet wurde.
Wenn Ihr DSL-Anbieter DSL-Energiesparmaßnahmen unterstützt, zum Beispiel den L2-Modus, dann wird auch hier der Stromverbrauch reduziert, sobald keine Daten mehr mit dem Internet ausgetauscht werden.

Anrufliste

Online-Zähler: Hier sehen Sie, wie viel Datenvolumen Sie in den vergangenen Tagen und Wochen verbraucht haben
Online-Zähler: Hier sehen Sie, wie viel Datenvolumen Sie in den vergangenen Tagen und Wochen verbraucht haben
In der Anrufliste protokolliert Ihre Fritzbox alle ein- und ausgehenden sowie die verpassten Anrufe. Dabei vermerkt sie Datum und Uhrzeit, Rufnummern, Nebenstelle und Dauer des Gesprächs, allerdings nicht sekundengenau.

Online-Zähler

Der Online-Zähler erfasst die Online-Zeit und das Datenvolumen – aufgeteilt in Downloads und Uploads. Somit sehen Sie Ihr Sufverhalten des vorherigen Tages, der letzten Woche, des aktuellen Monats und des letzten Monats.
Wenn Sie Telekom-Kunde sind und von der angekündigten Drosselung betroffen sind, dann können Sie mit Hilfe des Online-Zählers abschätzen, ob Sie die Grenze von 75 Gigabyte im Monat erreichen oder gar überschreiten.
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