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Weniger Schreibarbeit durch Textroboter

Im Gespräch mit Patrick Zackert, Projektmanager bei Otto.de

von - 26.06.2019
Patrick Zackert
Patrick Zackert: Projektmanager E-Commerce bei Otto.de
(Quelle: Otto )
Otto.de setzt auf die automatisierte ­Erstellung seiner E-Commerce-Texte. Projektmanager
Patrick Zackert nennt die Gründe dafür.
com! professional: Warum haben Sie sich für den Einsatz eines Textroboters in Ihrem Online-Shop entschieden?
Patrick Zackert: Mit einem Textroboter haben wir die Möglichkeit, mit einem überschaubaren Einsatz von Budget und Personentagen sehr viele individuelle Produkttexte in kurzer Zeit zu produzieren. Diese Texte erfüllen alle Anforderungen, die es zur Beschreibung eines Artikels in unseren Online-Shops braucht. Ein weiterer Vorteil ist, dass ­alle Texte individuell erstellt werden und wir kein Problem mit Duplicate Content im SEO haben. Unsere ersten Erfahrungen zeigen außerdem, dass die Fehlerquote extrem gering ist. Dagegen enthalten die meisten Texte, die von Menschen geschrieben werden, Fehler und benötigen deshalb einen höheren Korrekturaufwand. Und es gibt einen weiteren positiven Effekt. Die Aktualität der Texte hängt direkt von unseren strukturierten Daten ab. Bei Änderung dieser Datenbasis wird der Text einfach neu produziert.
com! professional: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Textroboter gemacht?
Zackert: Wir haben bereits etwa 90.000 individuelle Texte für unser Sortiment Home & Living produzieren lassen. Die ersten Reaktionen der Nutzer waren sehr positiv.
com! professional: Warum haben Sie sich für Unaice entschieden?
Zackert: Unaice arbeitet auf dem AX Semantics Framework und ist Vertriebspartner der Lösung. Da wir in der Vergangenheit schon einmal mit AX ­zusammengearbeitet haben, bot sich die Zusammenarbeit an. Unaice ist die Schnittstelle zwischen unseren Produktdaten und dem Textgenerator von AX.
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