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Sicherer Speicher

Die Cloud auf dem NAS

von - 09.12.2013
Dateien in der Cloud stets parat zu haben, das ist schon praktisch. Wer Anbietern wie Dropbox nicht vertraut, der kann eine Cloud auch bei sich zu Hause einrichten. Das geht einfacher, als Sie denken.
Dateien in der Cloud stets parat zu haben, das ist schon praktisch. Wer Anbietern wie Dropbox nicht vertraut, der kann eine Cloud auch bei sich zu Hause einrichten. Das geht einfacher, als Sie denken.
Owncloud ist eine Open-Source-Software, die – ähnlich wie Dropbox – Dateien auf einem Server speichert und zwischen mehreren PCs synchronisiert. Darüber hinaus verwaltet Owncloud auch Termine, Kontakte und Aufgaben.
Das Besondere an Owncloud ist, dass Sie den Server selbst installieren und betreiben – beispielsweise auf Ihrem NAS zu Hause. Ihre Daten liegen also in Ihrem Wohnzimmer, in Ihrer Abstellkammer oder in Ihrem Keller – je nachdem eben, wo Ihr NAS-Server steht.

Installation auf NAS-Server oder Webspace

Alternativ können Sie den Owncloud-Server auch auf dem Webspace installieren, der zu Ihrer Webseite gehört. Dann liegen Ihre Daten zwar nicht bei Ihnen zu Hause, aber immerhin noch in Deutschland. Einige Webhoster wie Domainfactory betreiben nämlich ausschließlich Server, die in Deutschland stehen. Natürlich haben Sie auf Ihrem eigenen Webspace die uneingeschränkte Kontrolle über die Owncloud-Installation und über Ihre dort gespeicherten Daten.
Wenn Sie weder ein NAS haben noch eine Webseite, dann können Sie Owncloud trotzdem verwenden: Mehrere Anbieter stellen einen Owncloud-Server mit Webspace sehr günstig zur Verfügung. Bei Owncube etwa erhalten Sie für 1,50 Euro im Monat 25 GByte Speicherplatz – und können sich das Land aussuchen, in dem Ihr Server stehen soll.
Einen kostenlosen Owncloud-Server mit 1 GByte Speicherplatz gibt’s bei Owndrive.

Zugriff per PC, Smartphone oder Tablet

Auf den Endgeräten, zwischen denen Sie Daten synchronisieren wollen, installieren Sie den Owncloud-Client. Ihn gibt es für die Betriebssysteme Windows, Mac OS, Android, iOS und eine Reihe von Linux-Distributionen.
Ohne Owncloud-Client können sie zwar keine Dateien synchronisieren, Sie können aber immer noch auf die Daten zugreifen, die auf dem Server liegen: Das geht mit einem beliebigen Browser an jedem Ort der Welt.
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