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Innovation Activators stärken Innovationskraft

Innovation Activators

von - 19.03.2020
Innovatin Activators Modul
Vielfältige Anstöße: Im Innovation-Activators-Ansatz geht der Weg zu neuen Ideen von den Interaktionen mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten & Co. aus.
(Quelle: FFHS)
Wir haben den Ansatz der „Innovation Acti­vators“ in Zusammenarbeit mit verschiedenen Praxispartnern und im Rahmen eines Projekts der Kommission für Technologie und Innovation (KTI, heute Innosuisse) entwickelt. Er besteht aus drei Modulen, die jeweils einen der zuvor genannten Bereiche abdecken.
Das erste Modul fokussiert auf die Ermittlung der Innovationspotenziale. Diese kann entweder dem Zufall, einer überdurchschnittlich begabten Einzelperson oder einer eigens dafür gebildeten Abteilung für Forschung und Entwicklung überlassen werden. Weiter kann sie an externe Experten und Berater ausgelagert oder unternehmens­intern mit Kreativitätstechniken angegangen werden.
All diese Optionen haben ihre Berechtigung und finden bereits Anwendung. Der Innovation-Activators-Ansatz hat einen anderen Fokus. Er zielt darauf ab, das gesamte Unternehmen zu mobilisieren und gleichzeitig das Unternehmensumfeld zu involvieren. Er kann gleichwohl punktuell eingesetzt werden, um einmalig Inno­vations­potenziale an die Oberfläche zu bringen, oder aber institutionalisiert werden - was aus unserer Sicht das Ziel ist -, um das Unternehmen kontinuierlich mit Innovations­vorschlägen zu speisen.
Die Lancierung der Methode zielt zunächst auf die Sensibilisierung von Mitarbeitern für Innovationsvorschläge ab und später eventuell zusätzlich auf externe Anspruchsgruppen wie etwa Lieferanten oder Partner. Der Grund für eine Sensibilisierung liegt darin, dass die Vorschläge in Form von Anfragen, Hinweisen und Beschwerden an das Unternehmen herangetragen werden. Allerdings tragen diese nicht alle ein Innovations­potenzial in sich und nicht alle passen jeweils zur strategischen Ausrichtung. Übrigens gilt: Je sensibler die Menschen in einem Unternehmen in Bezug auf Innova­tionen werden, desto zahlreicher, vielfältiger und auch qualitativ besser werden ihre Verbesserungsvorschläge sein.
Bei einer punktuellen Anwendung des Ansatzes fokussiert die Analyse auf die Interaktionen sowohl innerhalb des Unternehmens zwischen Mitarbeitern als auch zwischen dem Unternehmen und externen Anspruchsgruppen wie Kunden, Geschäftspartnern, Zulieferern und dem professionellen Netzwerk der jeweiligen Mitarbeiter. Durch die detaillierte Analyse der Interaktionen lassen sich manche Innova­tionspotenziale aufdecken.

Motivation stärken

Neben der systematischen Aufdeckung von Innovationsmöglichkeiten erhöht die konsequente Umsetzung der Methode die Motivation bei den Mitarbeitern und stärkt bei den extern involvierten Partnern die Verbundenheit mit dem Unternehmen. Dies insbesondere, da es für zahlreiche Mitarbeiter eine tiefe Befriedigung ist, einen substanziellen Beitrag zur Fortentwicklung der Organisation zu leisten, nützliche Veränderungen durchzubringen sowie kollegiale Wertschätzung für eigene Vorschläge zu erhalten. „Mutatis mutandis“ gilt dasselbe auch für externe Partner.
Umgekehrt zerstört das wiederholte Ignorieren von Ideen über kurz oder lang die Begeisterung bei den Mitarbeitern, sich für Verbesserungen zu interessieren und einzusetzen, da sie die eigene Wirksamkeit infrage stellen. Dehnt man die Wirkung so eines Nebeneffekts auf das gesamte Unternehmen und seine relevante Umwelt aus, kann man die Konsequenzen abschätzen.
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