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Vor Industrie 4.0 kommt noch Industrie 3.0

Umsetzungsphase beginnt jetzt

von - 15.10.2015
Zur Realisierung der Integrationen und Durchgängigkeiten haben verschiedene Unternehmen und Institutionen bereits unterschiedliche Architekturmodelle veröffentlicht. Alle Modelle repräsentieren gleichzeitig unterschiedliche Sichten und adressieren ihrerseits verschiedene Zielgruppen. Die praktischen Implementationen der neuen Architekturen werden zeigen, welche Modelle für welche Branchen und Unternehmen geeignet sind. Für die Unternehmen ergeben sich zwei zentrale Handlungsfelder auf dem Weg zu Indus­trie 4.0.
Christoph Plass, Gründer und Vorstand der Managementberatung Unity
Autor Christoph Plass ist Gründer und Vorstand der Managementberatung Unity.
Digitalisierung: Durch die konsequente vertikale und horizontale IT-Durchdringung und die damit verbundene Erhöhung des Automatisierungsgrads können Unternehmen wie beschrieben ihre Produktivität und damit auch ihre Wettbewerbsfähigkeit signifikant steigern.
Entwicklung neuer Geschäftsmodelle: Die Chance, neue Geschäftsmodelle durch die Basistechnologie Internet zu entwickeln, ist groß. Bevor das eigene Geschäft durch fremdgesteuerte disruptive Geschäftsmodelle gefährdet wird, sollte jedes Unternehmen selbst innovativ und kreativ agieren. Die Geschäftspraktiken internationaler Internetunternehmen sind hierbei eine gute Orientierungshilfe und zeigen Chancen und Gefahren auf. Ob sich aus Industrie 4.0 ein attraktiver Business Case für ein Unternehmen ergibt, der zudem attraktiver ist als andere Investments, muss jedes Unternehmen für sich herausfinden Der Nutzen muss klar erkennbar sein. Es ist sowohl der kurzfristige als auch der langfristige wirtschaftliche Erfolg zu bewerten, der aufgrund von Netzwerkeffekten auftritt. Die Digitalisierung und Automatisierung ist sicher schon seit Jahren in den Strategien der Verantwortlichen verankert, bekommt aber durch Industrie 4.0, Internet of Things und Internet of Services neuen Schwung und einen veränderten technologischen Ansatz.
Die Entwicklung von Geschäftsmodellen kann nur erfolgen, wenn Kreativität, Innovationskraft und die Fähigkeit zum disruptiven Denken vorhanden sind. Dies und die notwendigen Unternehmenskulturen sind deutlich auszubauen. Dabei ist es wichtig, das Richtige zu tun und effizient zu handeln.
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