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Vor Industrie 4.0 kommt noch Industrie 3.0

In drei Schritten zu Industrie 4.0

von - 15.10.2015
Um solche vernetzten Produktionen realisieren und wichtige Wettbewerbsvorteile sichern zu können, bedarf es spezieller Strukturen in den Unternehmen.
Vertikale Integration und vernetzte Produktionssysteme: Ein Blick in die Unternehmen verrät, dass hier meist noch hierarchische Kommunikationsstrukturen in abgegrenzten Ebenen vorliegen. Um aber erfolgreich eine Produktion auf Basis von Industrie 4.0 realisieren zu können, ist eine durchgängige Vernetzung notwendig – von der Unternehmensleitebene über die Betriebs-, Prozess- und Steuerungsleitebene bis hin zur Feldebene.
Intelligenz: Die intelligente Fabrik ist durchgängig vernetzt, von der Unternehmensleitebene bis hinunter zur Feldebene.
Intelligenz: Die intelligente Fabrik ist durchgängig vernetzt, von der Unternehmensleitebene bis hinunter zur Feldebene.
(Quelle: Unity)
„Plug & Produce“-fähige Fertigungsmodule, optimierte Produktionsplanung- und -steuerung im Kundentakt mit der Möglichkeit einer Adhoc-Vernetzung von Produkten und Ressourcen sind beispielhafte Voraussetzungen, um kundenspezifische Unternehmens- und Fertigungsprozesse umsetzen zu können.
Horizontale Integration über Wertschöpfungsnetzwerke: In der intelligenten Fabrik von morgen wird die  Produktion bedarfsorientiert gesteuert und zeichnet sich durch hochgradige Flexibilität und Vernetzung der einzelnen Produktionsstätten aus. Die Schlagwörter dazu lauten: Smart Sourcing, Smart Planning und Smart Distribution.
Die Idee hinter Smart Sourcing ist, die bestandsgeführte Versorgung durch eine durchgängige und bedarfsgesteuerte Versorgung abzulösen. Smart Planning bedeutet, Produktion und Produktionsversorgung werden durch intelligent automatisiertes Equipment gesteuert. Und durch Smart Distribution schließlich wird die Durchgängigkeit der Prozesse inklusive der Logistik zum Kunden sichergestellt.
Durchgängiges Engineering über den gesamten Lebenszyklus: Systems Engineering liefert die grundlegenden Methoden, um die Integration von Produkt- und Produktionsmittelplanung in einem Gesamtsystem beschreiben und planen zu können. Denn es sind verschiedene Ingenieursdisziplinen notwendig, um die horizontal und vertikal vernetzten IT-Architekturen zu entwickeln und zu realisieren. Hinzu kommt, dass in vielen Unternehmen das Engineering aus zwei Sichten betrieben wird: zum einen aus Ingenieurssicht, zum anderen aus der Sicht der Hard- und Software-Entwickler. Diese Sichten müssen zusammengeführt und das Engineering muss durchgängig über den gesamten Lebenszyklus verstanden werden.
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